Der 11. September 2001: Was an diesem Tag in den USA geschah, hat sich tief in das kollektive Weltgedächtnis eingegraben. 19 Attentäter hatten vier Passagierflugzeuge entführt. Zwei davon steuerten sie direkt in das World Trade Center in New York. Die Stadt New York war in ihren Grundfesten erschüttert und die Welt schaute fassungslos am Fernseher zu. Ein weiteres Flugzeug stürzte in das Pentagon in Washington. Die vierte Maschine erreichte ihr Ziel nicht, da die Passagiere es zum Absturz gebracht hatten. Insgesamt kamen fast 3000 Menschen ums Leben. Noch immer kämpft die Welt mit den politischen und gesellschaftlichen Folgen des Anschlags: Der Krieg in Afghanistan dauert an und bringt die Bündnispartner finanziell und moralisch an ihre Grenzen. Nach wie vor gelten zahllose Reise- und Flugbeschränkungen. Und was wohl am tragischsten ist: Das Verhältnis der westlichen Welt zum Islam und zu seinen Gläubigen ist bis heute beeinträchtigt.
Dieser Tag hat das Leben in New York und das der New Yorker für immer verändert. Noch immer sind die Erinnerungen für die Zeugen des Anschlages präsent und schmerzhaft.
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Planet Schule trifft Augenzeugen: Angehörige der Opfer, Politiker, die Entscheidungen fällten, und Muslime in Deutschland, denen plötzlich misstraut wurde.
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In einer sechsteiligen Serie erinnert das WDR 5 Morgenecho an die Ereignisse vor 10 Jahren. [Morgenecho: Beiträge lesen und hören]
Die Empörung unter New Yorker Bürgern über den geplanten Bau einer Moschee in der Nähe von Ground Zero macht deutlich: Die Wunde des 11. September ist nach zehn Jahren noch nicht verheilt.
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Adele Weltys Sohn Timothy war Feuerwehrmann und starb beim Einsatz im WTC. Heute kämpft sie für das friedliche Miteinander von Muslimen und Christen.
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