Bereits mit 20 Jahren war Robert Schumann von der Syphilis befallen, an der er im Alter von 46 in einer Heilanstalt starb. Sein Spätwerk wurde verkannt, erst das 20. und 21. Jahrhundert hat in dem romantischen Komponisten einen Leidens- und Gesinnungsgenossen erkannt. [mehr]
Seine Zeitgenossen irritierte Robert Schumann durch Schweigsamkeit: Als der von ihm geschätzte Friedrich Hebbel zu Besuch kam, brachte er kein Wort über die Lippen. In seiner Musik gab er sich dagegen deutlich mitteilsamer. Klassikfreund Herbert Feuerstein dirigiert mit Witz und Esprit die literarische Schar der Gratulanten. [mehr]
"O Musik! Seufzer des Engels in uns! Musik, die Poesie der Luft" - so schrieb Jean Paul, einer der Lieblingsdichter Robert Schumanns. Dichtung und Literatur haben Schumann, den Sohn eines Buchhändlers, begleitet, geprägt, aufgewühlt und getröstet. [mehr]
Anlässlich des 200. Geburtstag von Robert Schumann macht das Kulturradio WDR 3 gemeinsame Sache mit Rundfunkanstalten in ganz Europa und lädt ein zu einem großen WDR 3 Radiotag. [mehr]
Robert Schumann ist das jüngste von fünf Kindern und wächst zwischen Büchern auf. Sein Vater ist ein Verleger und Buchhändler und - genau wie er - liebt auch Robert Geschichten und Gedichte. Schon früh fängt er an, sich selbst welche auszudenken. [mehr]
Er ist einer der ersten Komponisten, von denen es eine Fotografie gibt. Sie zeigt Robert Schumann in melancholischer Pose, den Kopf auf die Hand gestützt. Genau so stellt man sich den Schöpfer der "Träumerei" vor. [mehr]
Seinen Zeitgenossen galt Robert Schumann lange Zeit vor allem als Schriftsteller und Kritiker, der gewissermaßen nebenbei auch noch komponierte. [mehr]
Als György Kurtágs "Hommage à R. Sch." 1993 in Salzburg heraus kam, hatte die Schumann-Huldigung durch nachgeborene Kollegen schon lange Tradition. Schumann, der Zerrissene, der Kranke, der in expressiven Fragmenten Denkende, hatte für Komponisten nach 1945 eine doppelte Faszination. [mehr]