Sonntag, 18. März 2012
Lebenszeichen
Der Autor José Sánchez weist ihr Lügen nach, wo sie sich als untadelige Anti-Faschistin präsentierte. Und er schildert ihre Ränkespiele im Umgang mit berühmten Männern.
Rinser gehörte zu den erfolgreichsten Schriftstellerinnen im Nachkriegsdeutschland, sie hatte den Papst wegen der Enzyklika Humanae kritisiert, war gegen atomare Aufrüstung angetreten und hatte sich so moralisch integer präsentiert, dass die Grünen sie 1984 sogar als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten vorschlugen.
Heute weiß man: Sie schrieb von starken Frauen, war selbst aber zu schwach, um zu ihren Fehlern zu stehen.
Autorin: Mechthild Müser
Redaktion: Theodor Dierkes
Themen: Geschichte, Kultur/Religion, Medien, Politik/Wirtschaft
Von Malte Herwig, 4. September 2011 (Audio ab 14. Minute).
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