Montag, 13. September 2010
Leonardo
Beleidigungen sind so häufig, dass sie fast schon zum Umgangston gehören. Doch es werden auch üble Gerüchte verbreitet und peinliche Fotos für alle sichtbar ins Netz gestellt.
Die Folgen können gravierend sein, sogar schlimmer als beim direkten Mobbing: Die Opfer leiden an Konzentrationsproblemen, sind häufiger depressiv und haben eine Vielzahl körperliche Beschwerden.
Autor: Jochen Paulus
Redaktion: Ruth Schulz
Themen: Medien, Schule/Beruf, Eltern Wissen, Lehrer Wissen
Altersempfehlung: ab 15 Jahre
Es passiert über das Internet, via E-Mails oder SMS, per Instant-Messenger-Systemen wie ICQ oder MSN oder auch über Portale wie Facebook, Wer-kennt-Wen und schüler-VZ beziehungsweise studi-VZ: Cyber-Mobbing. Darunter versteht man das Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen und Belästigen anderer im Internet oder mittels Mobiltelefonen.
Servicezeit: Familie vom 17. Februar 2010.
Internet-Mobbing ist eines besonders perfide Art des Mobbens: Heimlich aufgenommene Bilder, etwa auf einer Toilette oder Umkleidekabine, werden ins Netz gestellt und sind für jedermann zugänglich.
Aus den WDR 3 "Resonanzen" vom 4. November 2009.
Das Wort ‚Mobbing’ kommt aus dem Englischen und bedeutet ‚anpöbeln’ oder ‚fertigmachen’. Beim Mobbing wird jemand absichtlich – von einem oder mehreren anderen –über Wochen, Monate oder sogar Jahre fertig gemacht.
"neuneinhalb", das Nachrichtenmagazin für junge Zuschauer, informiert über das Thema Mobbing.
Zu dieser Sendung können Sie einen Podcast abonnieren. Sie können sich nach der Ausstrahlung Sendungen als mp3-Datei herunterladen oder direkt anhören
WDR 5 können Sie über einen Radio-Livestream hören.
Mit dem neuen WDR RadioRecorder können Sie sich diese Sendung ganz einfach über das Internet am Computer aufzeichnen, abspielen oder auf Ihren MP3-Player überspielen. Sie benötigen nur einen PC sowie einen Internetzugang, am besten eine DSL-Flatrate.