Die Produktion der Dokumentation hat über sechs Jahre gedauert und mehr als 13 Millionen Dollar gekostet. JAZZ wirft zentrale Fragen des Lebens im zwanzigsten Jahrhundert sowohl in Amerika als auch in aller Welt auf: über Rasse und Klasse, Kunst und Kommerz, Virtuosität und Zusammenarbeit, das Individuum und die Gemeinschaft, die Gegensätze von Kulturen und die universelle Erfahrung.
JAZZ erzählt über die Biographien der Männer und Frauen, welche diese Musikrichtung geschaffen haben. JAZZ setzt auf eine unwiderstehliche, emotionale und dramatische Kombination, geschnitten aus Archivmaterial, Kinofilmen und Ein-Mann-Kamera-Beobachtungen.
JAZZ schlägt einen großen epischen Bogen von den Anfängen in New Orleans bis heute, von den Ursprüngen in Blues und Ragtime über Swing, Bebop bis Fusion. Mit 75 Interviews, über 500 Musikstücken, 2400 Standbildern und gut 2000 archivierten Videoclips ist dies der umfangreichste Film über die Geschichte dieser packenden Musik.


12-teilige Serie von: Kenneth Burns
Produktionsjahr: 2000
Buch und DVD zur Reihe:
Kenneth Burns, Geoffrey C. Ward:
JAZZ - Eine Musik und ihre Geschichte
Econ-Verlag 2001, ISBN: 3-430-11609-0
Im Handel gibt es "JAZZ - A Film By Ken Burns" auf DVD. (4er-Box, ASIN: B00011F11Q)
Darüber hinaus sind über 20 CDs "Jazz Ken Burns" erschienen.
Ken Burns Dokumentation wurde in einer 19-stündigen Fassung für den TV-Sender Network PBS (Public Broadcasting System) produziert. Die amerikanischen Seiten zur Reihe bieten neben umfangreichen Informationen Video- und Audiofiles.
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Hier gibt es Infos zu den Jazz-Sendungen
von WDR 3. Der Jazz mit seiner 100-jährigen Geschichte spiegelt sich auf der Welle wider.
Gleich zweimal ist Dexter Gordon zu einer Ikone des Jazz geworden. Für das erste Mal ist ein Schwarz-Weiss-Photo verantwortlich, das den Saxophonisten im Gegenlicht auf der Bühne des New Yorker Jazzclubs Royal Roost zeigt. Gordon sinnt für einen Moment dem Qualm seiner Zigarette nach. Damit ist er zum Inbegriff des coolen Jazzmusikers geworden. Für das andere Mal sorgte der Spielfilm "Round Midnight".
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Eigentlich war er als Jazzpianist bekannt, nur gelegentlich präsentierte Nat King Cole auch einen Song am Klavier. Doch spätestens mit der 1946 erschienenen Single "The Christmas Song" machte er Karriere als Sänger. Diesen Wechsel in die populäre Musik verziehen ihm seine Jazzfans nicht. Für sie war der neue Weg Nat King Coles ein künstlerischer Ausverkauf, auch wenn er immer noch Jazz-Platten herausbrachte. Aber seine seidene Stimme war sehr erfolgreich.
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Dienstag, 31. August 2010, ab 7.50 Uhr, WDR Fernsehen
1962, mitten im Kalten Krieg und der Kubakrise, schicken die USA Benny Goodman, den King of Swing, und 19 junge Musiker in die Sowjetunion. Es ist Amerikas Antwort auf eine erfolgreiche Europa-Tournee des sowjetischen Jahrhundertpianisten Emil Gilel und des sagenhaften Bolschoi-Ballets. Auf dem Gebiet können die USA nicht mithalten - und schicken eine uramerikanische Antwort zum Gegenbesuch: Jazz.
Im hier vorliegenden Beispiel zur methodisch-didaktischen Umsetzung wird als Ausgangspunkt eine vertiefte Beschäftigung mit der Jugendkultur der 50er-Jahre gewählt. Hier treffen Jazz, Soul und erste populäre Musik-Stile aufeinander.
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Bei Musikindustrie denken viele an Glamour, Ruhm und schnellen Reichtum. Dabei werden die wenigsten reich mit Musik, Erfolg ist beim Geschäft mit den flüchtigen Klängen schwer kalkulierbar. Im Laufe ihrer 100-jährigen Geschichte hat die Musikindustrie viele Umwälzungen erfahren.
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