Musik ist der Klang der Erinnerung. Und man erinnert sich gern.
An die wilden Jahre, die Partys, den ersten Klammerblues, an Schmusestunden auf dem Breitcordsofa, den fusselnden Flokati, ans Mofafahren und Teetrinken, ans Plattentauschen, ans "Aufdrehen" der Musik und an den Krach mit den Eltern wegen des Krachs.
Mit dem Rock verband sich das Lebensgefühl einer ganzen Generation. "Ich könnte schreien ...", sagten die Erwachsenen in einer beherrschten Verzweiflung. Ihre Kinder taten es! Das war Revolte, eruptiver Ausbruch, das sprach ganz tief aus der Seele.
Für viele war (und ist) die Musik ein Grundnahrungsmittel, genauso überlebenswichtig wie Wasser und Brot - verbunden mit dem Grundsatz "Sage mir, was du hörst, ich sage dir, wer du bist." Und so führen die Filme zum Rock und Pop, zur Punkmusik, zu den Protestsongs Anfang der 80er und zu den Discoklängen von Saturday Night Fever und der heutigen Zeit.
In insgesamt drei Stunden wird ein Bild gezeichnet, das nicht nur für ältere Zuschauer sehenswert ist, sondern auch Jugendlichen von heute einen ganz neuen Blick auf die Eltern ermöglicht.

Generation Pop!
"Rockmusik muss man laut hören, sonst kocht das Blut nicht", sagt ein heute 40-jähriger Sauerländer. Einer von 12 Ex-Jugendlichen, die sich in diesem Film an ihre wilden Jahre erinnern. [mehr]
Als die Stones "Angie" beschluchzten und Rod Stewart "Sailing" sang, als sanft Cat Stevens säuselte und Chris Norman seine Räucherstimme hob, da war sie: die große Zeit der Zärtlichkeit. [mehr]
1970 stirbt Janis Joplin. Ein Heldentod. Stellvertretend für alle, die am Leben leiden, aber auch stellvertretend für alle, die nach Leben schreien: "Me and Bobby Mc Gee!!!!" [mehr]
"Fly robin fly!", der Song von Silver Convention, wurde zum Welt-Hit. Ramona Wulf, damals Band-Mitglied, berichtet, wie in München internationale Hits produziert wurden. [mehr]
4-teilige Reihe, Filme von: Lothar Schröder, Walter Filz, Birgit
Schulz und Florian von Stetten (Erstsendung WDR: Juni/Juli 2004)
Redaktion: Christiane Hinz Produktion: WDR
Donnerstag, 15. April 2010, ab 15.05 Uhr, WDR 5
Deutschlands Jugend ist im Casting-Fieber. Viele Teenager träumen davon, bei TV-Shows wie "Popstars", "Deutschland sucht den Superstar" oder "Germany's Next Topmodel" reich und berühmt zu werden. Doch der Weg nach oben ist steinig.
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Samstag, 17. April 2010, ab 23.05 Uhr, WDR 3
Immer wieder sind Iggy-Pop-Songs zu klassischen Hymnen der jeweils neuen Generation von Punks geworden, die ihn zum Urvater der Dissidenz erkoren haben. Aktuell wendet er sich dem Jazz und dem Chanson zu. In WDR 3 open:FreiRaum stellt sich Iggy Pop den Fragen von Thomas Mense.
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Sonntag, 18. April 2010, ab 19.05 Uhr, WDR 3
Wie hat sich die Verfügbarkeit, die Nutzbarkeit und die Auffindbarkeit von Musik im digitalen Zeitalter verändert? Und wie verändert sich der "Wert" der Musik, wenn jeder sie ständig und überall im Zugriff hat - zum Beispiel über "Youtube"?
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Samstag, 15. Mai 2010, ab 7.45 Uhr, SWR Fernsehen
Für den Schulunterricht zeigt der Südwestrundfunk in "Planet Schule" (WDR/SWR) eine 30-minütige Reportage über die Gründung einer Schülerband. Gleich anschließend folgen zwei Filme über
Die englische Musikszene der 60er Jahre.
Neugier genügt, Sendung vom 23.4.2009
Seine Abschlussarbeit hat er zum Thema Punk geschrieben und anschließend "No Fun Records" gegründet - da erschienen Platten
von Punkbands wie "Hansa-Plast"
oder "Bärchen und die Milchbubis". In
seinem neuen Buch beschäftigt er sich mit "Fluch und Segen der neuen deutschen Welle".
Im hier vorliegenden Beispiel zur methodisch-didaktischen Umsetzung wird als Ausgangspunkt eine vertiefte Beschäftigung mit der Jugendkultur der 50er-Jahre gewählt. Hier treffen Jazz, Soul und erste populäre Musik-Stile aufeinander.
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Die Webseiten bieten einen Fundus, der im Internet seinesgleichen sucht. Hier findet man zum Beispiel die Online-Version von Peter Wickes Buch
Rockmusik: Zur Ästhetik und Soziologie eines Massenmediums.
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Ist die Popularmusik Unterrichtsthema, bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten zur Aufbereitung des Lernstoffs an. Einerseits ist es wichtig, einen Überblick über die verschiedenen Epochen und deren musikalisch Tätige zu vermitteln, zum anderen ist es notwendig, die Entwicklungsschritte nachvollziehbar zu machen.
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Gerade für die deutsche Pophistorie lesenswert ist die Geschichte der Hagener Gruppe Extrabreit. Hier wird die Stimmung der "New Wave"-Generation beschrieben, mit der die 70er endeten. Kai Havaii erzählt: "Mit einem Schlag war klar, dass nun die stickige Ära des Bombast-Rocks zu Ende ging und endlich wieder frische Luft hereinkam."
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Bei Musikindustrie denken viele an Glamour, Ruhm und schnellen Reichtum. Dabei werden die wenigsten reich mit Musik, Erfolg ist beim Geschäft mit den flüchtigen Klängen schwer kalkulierbar. Im Laufe ihrer 100-jährigen Geschichte hat die Musikindustrie viele Umwälzungen erfahren.