Dienstag, 20. März 2012
Quarks & Co
Die Abwehr von Bakterien, Viren und anderen Fremdstoffen - das ist der "Job" unseres Immunsystems. Eindringlinge werden abgewehrt, eigene Gewebe in Ruhe gelassen. Aber manchmal erkennt es Feinde, wo gar keine sind und richtet sich gegen den eigenen Körper.
Mehr als 60 solcher Autoimmunerkrankungen sind bekannt. Sie können fast alle Gewebe betreffen: von Gelenken über innere Organe, wie dem Darm, bis hin zu den Nervenzellen im Gehirn.
Einige dieser Erkrankungen sind häufig, zum Beispiel die Rheumatoide Arthritis, bei der das Immunsystem die Gelenkknorpel angreift. Andere treten selten auf, wie die Multiple Sklerose, bei der das Nervensystem zerstört wird, was zur Lähmung führen kann.
Die Suche nach den Ursachen
Es gibt viele Theorien, wie Autoimmunerkrankungen entstehen. Vermutlich wirken erbliche und Umwelt-Faktoren zusammen. Mögliche Auslöser können auch Infektionskrankheiten sein. "Quarks & Co" begibt sich auf Spurensuche.
Schreckgespenst Lähmung -
Robert S. und die Multiple Sklerose
Multiple Sklerose - als Robert S. vor 25 Jahren diese Diagnose erhielt, rieten ihm die Ärzte, er solle sich zukünftig in möglichst abgedunkelten Räumen aufhalten. Robert S. hat statt dessen studiert, geheiratet, Kinder bekommen. Was bleibt, ist die Angst, eines Tages doch noch die Kontrolle über seinen Körper zu verlieren, die Angst vor der Lähmung. Bei "Quarks & Co" erzählt er seine Geschichte.
Von Kopf bis Fuß
"Quarks & Co" stellt die häufigsten Autoimmunerkrankungen vor: Bei der "Alopecia Areata", dem kreisrunden Haarausfall, attackiert das Immunsystem die eigenen Kopfhaare. "Rheumatische Arthritis" ist die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke, "Colitis Ulcerosa" eine chronische Darmentzündung. Und "Psoriasis", die Schuppenflechte, befällt sowohl die Kopfhaut, also auch Hände und Füße.
Mit: Ranga Yogeshwar
Redaktion: Lennart Pyritz
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Themen: Gesundheit
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