Samstag, 11. Februar 2012
Dokumentation
Bitte beachten! Die Ausstrahlung ist in der Nacht vom 10. auf den 11. Februar 2012.
Die Kölner "Stunksitzung" gilt als die Urmutter des alternativen Karnevals überhaupt. Mittlerweile werfen Kritiker den Stunkern aber vor, dass sie sich dem traditionellen Karneval immer mehr angenähert hätten - was die natürlich bestreiten. Fakt ist, dass die Stunksitzung mit durchschnittlich 40.000 Besuchern pro Session zu den erfolgreichsten Karnevalssitzungen des Landes zählt.
In ganz Nordrhein-Westfalen gibt es inzwischen ähnliche "autonome" Sitzungen, die meisten berufen sich mehr oder weniger ausdrücklich auf das Kölner Original, "Stunk in Neuss und Düsseldorf" trägt sogar einen ähnlichen Namen, in Aachen nennen die Akteure ihre Sitzung "Strunx". Die bekanntesten jeckalternativen Veranstaltungen neben der Stunksitzung sind "Pink Punk Pantheon" in Bonn und der "Geierabend" in Dortmund, der annähernd 20.000 Zuschauer anlockt. Ein Geheimtipp ist dagegen die Sitzung "Gift und Gülle" im münsterländischen Emsdetten.
Arrivierte Alternative wie Jürgen Becker, Rainer Pause und Lioba Albus erzählen von den Anfängen, erläutern den jeweiligen regionalen Humor. Karnevalsforscher geben Auskunft über die heimlichen Sehnsüchte der Menschen nach dem "etwas anderem Karneval".
Film von: Carl Dietmar, Andreas Kölmel
Erstsendung WDR: 25.2.2011
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Themen: Kultur/Religion
Freitag, 10. Februar 2012, ab 20.15 Uhr, WDR FernsehenWiederholung: 12. Februar, ab 7.50 Uhr
Diese Dokumentation bietet einen einzigartigen Blick in die Lebenswelt der Kölner "Traditionskorps". - Sie gelten als das Fundament des kölschen Gesellschaftskarnevals, die neun Korpsgesellschaften, denen das Festkomitee Kölner Karneval den Ehrentitel verliehen hat.
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