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?Blitzmarathon? noch zweimal in diesem Jahr
Innenminister Jäger und Duisburgs Polizeipräsidentin Bartels
Innenminister Ralf Jäger (SPD) will in diesem Jahr noch zweimal in den nordrhein-westfälischen Gemeinden 24 Stunden am Stück Geschwindigkeitskontrollen durchführen lassen. Nur so lasse sich bei den Autofahrern ein Effekt erzielen, sagte Jäger am Freitagmittag an einer Radarkontrolle an der Düsseldorfer Landstraße in Duisburg.
Hier und an rund 800 anderen Stellen in Nordrhein-Westfalen lässt der Minister von Freitagmorgen, 06:00 Uhr, bis Samstagfrüh, 06:00 Uhr, Geschwindigkeitskontrollen ohne Pause durchführen. Mit diesem ?Blitzmarathon?, wie das Innenministerium die Aktion nennt, sollen Autofahrer zum rücksichtsvollen Fahren angeregt werden.
"Am liebsten wäre es mir gewesen, wir hätten heute niemanden blitzen müssen", denn dann sei der Effekt den er erzielen wolle, schon erreicht, so der Innenminister weiter. In Duisburg war es am Freitagvormittag noch nicht so weit. An der Mülheimer Straße sei ein Arzt mit 105 Stundenkilometern gemessen worden, sagte die Polizeipräsidentin Duisburgs, Elke Bartels, "das ist erstmal das Highlight dieser Aktion gewesen".
Dem Innenminister geht es nach eigenen Angaben bei der verstärkten Geschwindigkeitsüberwachung, die er im November vergangenen Jahres anordnete, "nicht darum Knöllchen zu verteilen". Er wolle die Anzahl der Verkehrstoten mindern, die in 2011 stark angestiegen sei. Gerade in den Innenstädten sei es zu zahlreichen tödlichen Verkehrsunfällen mit Fußgängern und Radfahrern gekommen.
Untersuchungen, auf die sich das Innenministerium beruft, zeigen, dass bei Unfällen mit Fußgängern acht von zehn Unfallopfer sterben, wenn das Auto mit 65 oder mehr Stundenkilometer gefahren sei. "Bei einer Geschwindigkeit von 50 überleben 8 von zehn Fußgängern", so Jäger. Daher sei es wichtig, mit dem "Blitzmarathon" Aufmerksamkeit zu erzielen. Noch zweimal in diesem Jahr, im April und September solle daher eine landesweite 24-Stunden-Messung durchgeführt werden.
Auf die in den vergangenen Tagen diskutierte Unzuverlässigkeit der Radarmessgeräte ging Jäger auch ein. "Zwei bis drei von rund 800 Geräten sind heute nicht einsatzfähig gewesen" und das die heute verteilten Knöllchen anfechtbar seien, glaubt der Minister auch nicht: "Die Polizei hat auch früher schon im Winter geblitzt, sie kennt sich mit diesen Geräten aus, glauben sie mir", sagte Jäger mit einem Lächeln.
Das Blitzen im Winter durfte der Minister sogar schon als Betroffener erleben. Auf die Frage, wann er denn selbst das letzte Mal ein Knöllchen bekommen habe, sagte er: "Das war vor 2 Jahren, ich war zehn bis 15 km/h zu schnell", mittlerweile sei er aber viel disziplinierter geworden, so Jäger weiter. Seine Familie hält er auch dazu an: "Ich habe zu meiner Frau heute morgen gesagt - obwohl sie immer sehr diszipliniert fährt: Fahr heute bloß vorsichtig!" -
Kölner Ring: A3 am Wochenende gesperrt.
Bild: Strassen.NRW
Im Kölner Osten werden zwei Behelfsbrücken abgebaut. Dazu muss die A3 ab Samstagnachmittag voll gesperrt werden. Auf der Umleitungsstrecke kann es zu langen Staus kommen.
Am Samstag (11.02.) werden ab 14:00 Uhr zuerst die Anschlussstellen Köln-Dellbrück, Köln-Mülheim und Leverkusen gesperrt. Ab 16:00 Uhr ist die A3 dann komplett gesperrt zwischen dem Kreuz Leverkusen und dem Kreuz Köln-Ost. Sollten die Bauarbeiten planmäßig verlaufen, wird die Sperrung am Sonntagabend (12.02.) um 20:00 Uhr wieder aufgehoben.
Die A59 Richtung Norden wird zwischen den Dreiecken Porz und Heumar ebenfalls gesperrt.
Umleitungen sind zwar für alle Verbindungen eingerichtet, trotzdem sollte man den Kölner Ring am Wochenende nach Möglichkeit meiden.
Die Umleitung für den Fernverkehr führt u.a. durch die Baustelle der A1 im Kölner Westen, wo der Verkehr ohnehin nur sehr langsam voran kommt. Lange Staus kann es am Kreuz Köln-West und am Kreuz Leverkusen geben. Besonders kritisch ist es am Samstag direkt nach der Sperrung bis ca. 19:00 Uhr und am Sonntag ab 14:00 Uhr.
Weitere Informationen zur Sperrung und den Umleitungsstrecken finden Sie auf den Seiten vom Landesbetrieb Strassen.NRW
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1. Automatische Messschleifen des Landesbetriebes Strassen.NRW
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