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Den „höchsten Augenblick“ erlebt Goethes Faust, der ewig nach Glück und Erfüllung strebende Mensch, als er erkennt, wie er ein Werk für seine Mitmenschen und seine Umwelt gestalten kann. Wo findet der moderne Mensch sein Glück?
Dieser Frage ging das diesjährige Symposium im Rahmen der Ruhrtriennale 2011 nach, das sich mit Glücksforschung beschäftigt. Ausgehend von den Bestrebungen des buddhistischen Landes Bhutan, dem Bruttoinlandsprodukt westlicher Prägung ein Bruttonationalglück gegenüberzustellen, soll erkundet werden, was den bzw. die Menschen glücklich macht. Ist der westliche Lebensstil zukunftsfähig? Ist das Anhäufen von Wohlstand das höchste Glück oder dessen Verminderung? Und: Ist es denkbar, einen „pursuit of happiness“ (das Streben nach Glück) für eine Gemeinschaft – nicht nur für das Individuum – verfassungsrechtlich festzuschreiben? Wo liegt die Grenze zum Totalitarismus?
Gemeinsam diskutierten Experten aus Wissenschaft, Politik und Religion über Glücksforschung und Theorien zum „guten Leben“ und loteten ihre Möglichkeiten und Grenzen aus.
Es diskutierten:
Dr. Carola Roloff, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg
Prof. Dr. Gerald Hüther, Hirnforscher
Prof. Dr. Meinhard Miegel, Sozialwissenschaftler
Tobias Pfaff, Wirtschaftswissenschaftler am Institut für Ökonomische Bildung der Universität Münster
WDR 3 Forum sendet eine Aufnahme vom 11. September 2011 im Rahmen der Ruhrtriennale 2011.
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