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FernsehenÄrzte auf Rädern ist die Sendung ohne Praxisgebühr. Hauptdarsteller sind die beiden Mediziner Dr. Michael Feld und Bich Nguyen sowie Fitness-Trainerin und Ernährungsberaterin Ines Altfeld. Sie treten an, Nordrhein-Westfalen gesünder zu machen. Mit ihrer rollenden Arztpraxis – untergebracht in einem zwölf Meter langen Bus – fahren sie raus zu den Menschen und checken sie gründlich durch: Kleingärtner mit erhöhtem Blutzucker, rückengeplagte Betriebssportler der Stadtverwaltung, Angler mit Schlafproblemen, Blasmusiker mit zu hohem Blutdruck. Dabei entdeckt das mobile Ärzte-Team viele Gesundheitsprobleme und diagnostiziert Erkrankungen, von denen die Kandidaten vorher nichts geahnt haben. Kurze Filme mit Hintergrund-Information zu den typischen Volkskrankheiten runden die fünf Folgen von Ärzte auf Rädern ab, die ab 9. Juni 2009 dienstags um 21.00 Uhr im WDR Fernsehen ausgestrahlt werden.
Das Ziel: In vier Wochen sollen die „Patienten“ ihre Werte verbessern und gesünder werden. Damit das gelingt, lässt das Gesundheits-Team die Kandidaten beim Sport schwitzen, gibt Tipps zu ausgewogener Ernährung und verordnet individuelle Therapien. „Für fast alles, was angeblich gesund macht, muss man normalerweise zahlen. Dem setzen wir mit Ärzte auf Rädern etwas entgegen. Denn wir liefern Wissen, das gesund macht – ganz umsonst!“, erklärt Thomas Hallet, Programmgruppenleiter Wissenschaft, der auch für Quarks & Co zuständig ist. „Dazu fahren wir raus zu unterschiedlichen Schauplätzen in NRW und treffen die Menschen in ihrem Lebensumfeld.“
In Ergänzung zur bekannten Wissenschaftssendung mit Ranga Yogeshwar haben die Ärzte auf Rädern einen hohen Service-Charakter – sowohl für die Protagonisten, als auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer. „Für das Thema Gesundheit brauchten wir einen Experten, der wirklich etwas von Diagnose und Therapie versteht und mit den Leuten ins Gespräch kommt. Das konnte nur ein Arzt sein“, erläutert Thomas Hallet und erklärt, warum Dr. med. Michael Feld der Richtige ist: „Einen wie ihn hätte man gerne als Hausarzt: Sehr menschlich und dabei doch fachlich gut – beides macht ihn vertrauenswürdig.“
9. Juni 2009: Ärzte auf Rädern (I) – Der
Blutzucker-Check
Im Kleingartenverein Kletterrose in Köln-Sülz kommt das Gesellige
nicht zu kurz: Nicht nur am Wochenende raucht der Grill, und das
Kölsch darf natürlich nicht fehlen. Viele der über 500 Mitglieder
gärtnern zwar leidenschaftlich, bewegen sich aber viel zu wenig –
neben der unausgewogenen Ernährung eine weitere Gefahrenquelle für
erhöhten Blutzucker. Und genau auf diese Volkskrankheit wollen die
Ärzte auf Rädern die Kleingärtner untersuchen.
16. Juni 2009: Ärzte auf Rädern (II) – Der
Rücken-Check
Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Düsseldorf haben eins
gemeinsam: Sie üben eine sitzende Tätigkeit aus – eine klassische
Voraussetzung für Rückenbeschwerden. Da hilft auch einmal in der
Woche Sport wenig. Die Golf-Betriebssport-Gruppe lässt sich von den
Ärzten und einer Rückenspezialistin durchchecken.
23. Juni 2009: Ärzte auf Rädern (III) – Der
Schlaf-Check
Das Gesundheitsteam besucht einen Angelverein in Bottrop. Den
Mitgliedern geht es wie so vielen Deutsche: Sie schlafen schlecht.
Dr. Feld ist nicht nur Hausarzt, sondern auch Facharzt für
Schlafmedizin. Er geht den Ursachen auf den Grund und gibt den
Anglern wichtige Tipps für besseren Schlaf.
30. Juni 2009: Ärzte auf Rädern (IV) – Der
Sommer-Check
Sind die Menschen in Nordrhein-Westfalen fit für die Ferien? Fit
für lange Reisen in Auto und Flugzeug, fit für hohe Temperaturen
und starke Sonneneinstrahlung? Dr. Felds mobile Praxis steht
diesmal in einer Fußgängerzone – untersucht wird jeder, der sich
vor der Urlaubsreise noch einmal gründlich durchchecken lassen
will.
7. Juli 2009: Ärzte auf Rädern (V) – Der
Bluthochdruck-Check
Mit der mobilen Praxis geht es in den Ruhrpott, dem Bluthochdruck
auf der Spur. Die Kandidaten: Der Spielmannszug der Freiwilligen
Feuerwehr in Bottrop.
Was hat Sie daran gereizt, Ihre Praxis gegen einen Bus zu
tauschen und direkt zu den Patienten zu fahren?
Mich hat das Aufklärerische an dem Format gereizt, und dass wir
hier gezielt auf Menschen in ihren Alltagssituationen zugehen. Auf
Menschen, die eigentlich noch gar nicht wissen, dass sie etwas
haben. Dabei ist die Früherkennung von Krankheiten von großem
Belang – für den Einzelnen ebenso wie für die
Volkswirtschaft.
Haben Sie denn tatsächlich jemanden entdeckt, der an einer
bislang unentdeckte Krankheiten leidet?
Ja! Direkt in der ersten Sendung beim Thema "Erhöhter Blutzucker". Diabetes gehört ja zu den großen Volkskrankheiten. Und unter den Kölner Kleingärtnern, die wir besucht haben, waren zwei Leute, die an einer Diabetes-Vorstufe litten, ohne es zu wissen. Diesen Leuten empfehle ich ganz dringend eine gesündere Ernährung und mehr Bewegung.
Warum ist Bewegung so wichtig?
Übergewicht ist das Thema bei chronischen
Erkrankungen. Je weniger Muskeln, desto mehr Energie staut sich in
der Blutbahn an. Bei Bewegung dagegen wird der Zucker ganz schnell
aus der Blutbahn in den Muskel gepumpt und dort verbrannt. Ich sag
immer: Jeder Gang macht schlank. Jedes Pfund geht durch den
Mund.
In der Sendung liefern Einspielfilme genau solche Erklärungen
und Hintergrund-Informationen. Welchen Stellenwert haben die Filme
in der Sendung?
Die Filme enthalten wichtige Fakten und liefern einen gut
recherchierten, wissenschaftlichen Hintergrund zu unseren
Vor-Ort-Geschichten. Sie sind mit Witz gemacht und haben eine klare
Aussage. Sie verbinden Wissenschaft mit Lebenswirklichkeit.
Von Ihrer Figur her sind Sie einigen Ihrer Patienten gar nicht
so unähnlich. Was genau tun Sie für Ihre Gesundheit?
Für die Kondition fahre ich regelmäßig Fahrrad und für die
Muskulatur gehe ich auf die Hantelbank. Ich könnte mehr tun, ich
weiß. Und das thematisiere ich in der Sendung auch. Schließlich
kann ich meinen Bauch nicht verbergen. Man sieht, dass ich aus
Erfahrung spreche.
Redaktion: Thomas Hallet/Claudia Heiss/Wobbeke Klare
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