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Pressemitteilung
05.02.2009, 14.00Uhr
Fernsehen

ARD-DeutschlandTREND Februar 2009: FDP mit Rekordwert bei Sonntagsfrage

Mehrheit für Schwarz-Gelb

In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-DeutschlandTrends verliert die Union gegenüber dem Vormonat drei Punkte und erreicht 34 Prozent der Stimmen. Die SPD verliert einen Punkt und kommt auf 25 Prozent. Die FDP kann um drei Punkte zulegen und erreicht 16 Prozent. Dies ist der beste Wert, der je für die FDP im ARD-DeutschlandTrend gemessen wurde. Die Grünen legen um einen Punkt zu und liegen bei 11 Prozent. Ebenfalls 11 Prozent erreicht die LINKE, die einen Punkt im Vergleich zum Vormonat hinzugewinnt. Union und FDP zusammen hätten damit eine Mehrheit von 50 Prozent. Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.750 Wahlberechtigte telefonisch befragt.

 

Die monatliche Liste der beliebtesten Parteipolitiker führt im Februar Bundeskanzlerin Angela Merkel an. Mit ihrer Arbeit sind 69 Prozent der Deutschen zufrieden (+3 im Vergleich zum Vormonat). Auf Platz 2 folgt Außenminister Frank-Walter Steinmeier, mit dessen Arbeit 65 Prozent der Deutschen zufrieden sind (-1). Den dritten Platz belegt Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, der unverändert 52 Prozent Zustimmung erhält. FDP-Chef Guido Westerwelle erreicht 43 Prozent Zustimmung (+2) und liegt damit im Mittelfeld der Beliebtheitsliste. Beliebter als alle Parteipolitiker ist Bundespräsident Horst Köhler, der auf 82 Prozent Zustimmung kommt.


In der Direktwahlfrage büßt Außenminister Frank-Walter Steinmeier zwei Punkte im Vergleich zum Vormonat ein. Könnten die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen, dann würden sich 30 Prozent für den Außenminister und 51 Prozent (+-0) für die Amtsinhaberin entscheiden.


Befragungsdaten

· Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

· Fallzahl: 1.000 Befragte, Sonntagsfrage: 1.750 Befragte

· Erhebungszeitraum: 02. bis 03. Februar 2009; Sonntagsfrage: 02. bis 04. Februar 2009

· Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

· Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

· Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte

* bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%



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