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Pressemitteilung
16.12.2008, 15.01 Uhr
Personalien

Ina Ruck neue Leiterin des ARD-Studios Moskau

Ina Ruck, Rechte: WDR/Herby Sachs
Ina Ruck  Bild vergrößern
Ina Ruck (46) ist neue Leiterin des ARD-Studios Moskau, wo sie zuvor schon zweimal als Korrespondentin gearbeitet hat. Sie folgt auf Thomas Roth, der als Studioleiter in das ARD-Studio New York gewechselt ist.

Ruck, am 03. Juni 1962 in Unna geboren, studierte in Münster und Wien Slawistik, Politikwissenschaft und Publizistik. Auslandsstudien führten sie nach Moskau und Oxford. 1989 schloss sie ihr Studium mit Magister Artium ab.

Von 1990 bis 1992 volontierte Ina Ruck beim NDR. In dieser Zeit war sie auch in Moskau, wo sie den August-Putsch miterlebte und mehrere Monate im ARD-Studio mit dem damaligen Studioleiter Gerd Ruge arbeitete.

Nach Beendigung des Volontariats wechselte Ina Ruck zum Westdeutschen Rundfunk und war Redakteurin im Gründungsteam des ARD-Morgenmagazins. Im Sommer 1994 führte sie ein Journalistenstipendium für mehrere Monate zu ABC nach Boston. Von Juli 1995 bis Juli 2000 war Ina Ruck ARD-Korrespondentin im Studio Moskau, danach arbeitete sie als Redakteurin und Reporterin in der WDR-Programmgruppe Politik und Zeitgeschehen in Köln. Im US-Wahljahr 2004 war sie für ein knappes Jahr im ARD-Studio Washington tätig, um dann von Februar 2005 bis Mai 2007 erneut als Korrespondentin nach Moskau zu gehen.

Von Mai 2007 bis November 2008 arbeitete sie – wieder in einem Wahljahr – als Korrespondentin der ARD in Washington. Im Dezember 2008 übernahm sie die Leitung des ARD-Studio Moskau.

Ihre mehrstündige Live-Reportage aus Moskau zum 50. Jahrestag des Sieges der Roten Armee über Hitlerdeutschland brachte Ruck 1996 den „Axel Springer Preis für junge Journalisten“. Diese Auszeichnung erhielt sie erneut im Jahr 1998 für ihre ARD-exclusiv-Reportage „Jagd nach dem schwarzen Gold“ über Kaviarfischer an der Wolga. 2000 wurde sie für ihre Reportage über eine Schule in Grosny mit dem „Prix Bayeux“ des Correspondants de Guerre“ ausgezeichnet.

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