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Pressemitteilung
21.02.2008, 11.30 Uhr
Unternehmen

"Mehr Zeit zu leben - Chancen einer alternden Gesellschaft"

Die ARD-Themenwoche 2008 rückt vom 20. bis 26. April den demografischen Wandel in den Mittelpunkt der Berichterstattung

Logo der ARD-Themenwoche, Rechte: WDR/Tom Trambow
Demografischer Wandel: Wie leben Jung und Alt künftig zusammen?

 "Mehr Zeit zu leben - Chancen einer alternden Gesellschaft", unter diesem Leitsatz  findet die diesjährige ARD-Themenwoche vom 20. April bis 26. April statt. In Fernsehen, Radio und Internet widmet sich die ARD dem demografischen Wandel. Mit einem breiten, medienübergreifenden Programmangebot stellt sich die öffentlich-rechtliche ARD ihrer gesellschaftlichen Verantwor­tung. Im Rahmen einer Pressekonferenz in Hamburg präsentierten der ARD-Vorsitzende Fritz Raff, die Intendantin des bei dieser Themenwoche federführenden WDR, Monika Piel, sowie Dr. Günter Struve, Programmdirektor Das Erste heute die Highlights der ARD-Themen­woche. Sie wird vor allem die Chancen des gesellschaftlichen Wandels in den Vordergrund der Berichterstattung rücken. Auch die prominenten Paten der ARD-Themenwoche 2008 wurden vorgestellt: Für einen breiten gesellschaft­lichen Diskurs über den demografischen Wandel machen sich Fernseh­legende Alfred Biolek, die Journalistin Anne Will und die Schauspielerin Josefine Preuß stark.

 

"Mit einer ein­maligen Vielfalt an TV-Beiträgen, an Radio-Sendungen und Internet-Angeboten wollen wir viele Facetten eines Themas beleuchten, das der ganzen Nation auf den Nägeln brennt", sagte der ARD-Vorsitzende Fritz Raff. "Dazu suchen die ARD-Landesrundfunkanstalten die Kooperation mit anderen Medien und allen Institutionen, Verbänden, Organisa­tionen, die sich auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene mit dem Thema «alternde Gesellschaft« beschäftigen. Denn die Chancen und Risiken des demogra­fischen Wandels gehen alle an."

Monika Piel, Rechte: WDR/Herby Sachs
WDR-Intendantin Monika Piel

WDR-Intendantin Monika Piel betonte: "Wir möchten das Thema »Demografischer Wandel« chancenorientiert und jenseits sonst oft üblicher Katastrophen-Szenarien diskutieren. Denn tatsächlich gibt es zahlreiche Beispiele dafür, wie die gesellschaftlichen Veränderungen innovativ und engagiert gestaltet werden können – Beispiele, die wir in unserem Programmangebot abbilden."

"Eine Woche lang wird im Ersten ein großformatiges Bild unserer sich wandelnden Gesellschaft gezeichnet", so Dr. Günter Struve, Programmdirektor Das Erste, "mit Schattierungen, Hinter­gründen und vor allem einer positiven Vision: Mehr Zeit zu leben!"

Zum offiziellen Auftakt der ARD-Themenwoche lädt Sandra Maischberger am 17. April zu dem politisch hochkarätig besetzten "Berliner Gespräch" (live ab 18.00 Uhr auf PHOENIX). Ihre Teilnahme zugesagt haben unter anderem Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, der Ministerpräsident von Brandenburg Matthias Platzeck und Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.

Sandra Maischberger, Rechte: WDR/Volker Roloff
Sandra Maischberger

Mit voller Programmkraft widmet sich die ARD vom 20. April an eine Woche lang den Chancen unserer alternden Gesellschaft. Das Erste greift täglich einen der sechs inhaltlichen Schwerpunkte der ARD-Themenwoche auf (z.B. "Perspektiven des Zusammenlebens" und "Neue Ideen für den Lastenausgleich"). In aktuellen Sendungen (z.B. "Tagesthemen"), Magazinen, Dokumentationen und Reportagen (z.B. die Presenter-Reportage aus dem Mehrgenerationenhaus "Zwischen Tanztee und Blue Hour"), Spielshows (z.B. Generationenwettstreit im "Quiz mit Jörg Pilawa"), Talkformaten (z.B. "Hart aber fair") oder in Spielfilmen (z.B. "Mütter, Väter, Kinder" mit Katja Flint und Matthias Brandt) wird der demografische Wandel aus ganz unterschied­lichen Perspektiven beleuchtet. Ein Wiedersehen mit bekannten TV-Rentnern gibt es im ARD "Morgenmagazin": Am 21. April präsentieren Alida Gundlach (65) und Sven Kuntze (66) das Frühstücksfernsehen im Ersten, gemeinsam mit Jo Brauner ("Tagesschau" 71), der ersten TV-Wetterfee Karla Wege (77), Sportreporter Dieter Kürten (73) und vielen anderen bekannten Gesichtern. Auch die ARD-Landesrundfunkanstalten mit ihren Dritten Programmen und Hörfunkwellen, die digitalen Fernsehangebote der ARD EinsExtra, EinsFestival und EinsPlus sowie arte, 3sat, PHOENIX und der KI.KA rücken den demografischen Wandel in den Fokus ihrer Berichterstattung.

Das Logo der ARD-Themenwoche, Rechte: WDR
Das Logo der ARD-Themenwoche

Beim Aktionstag am 19. April sind die Städte und Gemeinden sowie Institutionen und Wohlfahrtsverbände Partner der ARD-Themenwoche. Im ganzen Bundesgebiet sind Veranstaltungen geplant. Der Aktionstag wird mit tatkräftiger Unterstützung des Deut­schen Städtetags, des Deutschen Landkreistags und des Deutschen Städte- und Gemein­debunds umgesetzt. Die ARD unterstützt den Aktionstag, den die Veranstalter in eigener Verantwortung durchführen, in vielfältiger Weise. Sie betreut die Anmeldungen, koordiniert die öffentliche Kommunikation – und wird in ihren Programmen darüber berichten.

Im April starten auch die programmbegleitenden Angebote der ARD in Internet und Videotext. themenwoche.ARD.de greift bereits ab 8. April in Reportagen, Interviews, Hintergrundberichten und Fotogalerien den demografischen Wandel auf. Online-Nutzer können sich durch Leserbriefe und Kommentare an der Diskussion beteiligen. Einen Blick in die Zukunft wirft der Multimediawettbewerb "tell.a.vision: Jung und Alt in 2050". Dabei sind Kinder, Erwachsene und Senioren aus ganz Deutschland aufgerufen, ihre Visionen für das Zusammenleben von Jung und Alt im Jahr 2050 auf kreative Weise zu präsentieren. Einen Über­blick über die gesamte ARD-Themenwoche wird auch der ARD Text ab Seite 800 geben.

Pressekontakt

Für die ARD-Themenwoche im Ersten:
Silvia Maric, Erstes Deutsches Fernsehen, Programmdirektion, Tel.:
089/59 00-28 96 oder silvia.maric@daserste.de


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