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25.05.2012

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neuneinhalb Lexikon Olympische Spiele

neuneinhalb Lexikon

Olympische Spiele

Weiße Flagge mit den olympischen Ringen weht im Wind, Rechte:dpa Das olympische Symbol: Die fünf bunten Ringe stehen für die fünf Kontinente der Erde. Die ersten Olympischen Spiele gab es vor knapp 3.000 Jahren. Sie wurden in der griechischen Stadt Olympia ausgetragen und sollten den Gott Zeus ehren. Bei den ersten Olympischen Spielen gab es nur eine Wettkampfdisziplin: das Laufen. Später kamen zum Beispiel Ringen oder Diskuswurf dazu. Etwa 1.000 Jahre lang fanden die Spiele alle vier Jahre in Olympia statt. Doch einige Jahre nachdem die Römer Griechenland eroberten, wurden die Spiele im Jahr 394 n. Chr. verboten: Der römische Kaiser Theodosius glaubte nicht an griechische Götter und wollte nicht, dass die Sportler weiter Zeus ehrten.

Friedlich gegeneinander kämpfen

Porträt von Baron Pierre de Coubertin, Rechte:akg-images Ihm ist es zu verdanken, dass es die Olympischen Spiele heute noch gibt: Baron Pierre de Coubertin. Ende des 19. Jahrhunderts hatte der französische Baron Pierre de Coubertin die Idee, die Spiele wieder zu veranstalten. Er wollte durch Sport Nationen und Kulturen friedlich zusammen bringen. Im Jahr 1896 fanden in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt und seitdem alle vier Jahre in einem anderen Land der Welt. Coubertin gründete auch das IOC – das Internationale Olympische Komitee. Die Mitglieder dieses Komitees legten die Regeln für die Spiele und die Austragungsorte fest. Damals gab es nur die sogenannten Sommerspiele mit Sportarten wie Leichtathletik oder Ball- und Kampfsportarten. 30 Jahre später kamen dann die Winterspiele mit Sportarten wie Skifahren oder Eislaufen dazu. Mittlerweile gibt es 28 Sommer- und sieben Wintersportarten. Im Laufe der Jahre haben sich die ‚Olympischen Disziplinen’, also die Olympischen Sportarten, immer wieder geändert. Früher wurden zum Beispiel Polo- oder Golfwettkämpfe ausgetragen. Die jüngste Sportart bei Olympia ist die koreanische Kampfsportart Taekwondo, die erst seit dem Jahr 2000 dabei ist. Früher waren die Olympischen Spiele nur für Amateure, also Hobbysportler, gedacht – Profisportler durften nicht mitmachen. Das gilt heute nicht mehr und die meisten Athleten sind Berufssportler, also Profis.

Die olympischen Symbole

Zwei Frauen in weißen Taekwondo-Anzügen kämpfen gegen einander, Rechte:dpa Taekwondo ist die jüngste olympische Sportart. Damit man sich immer an die ersten Spiele in Olympia erinnert, wird vor den Spielen eine Fackel im griechischen Olympia angezündet und von Läufern bis zum aktuellen Austragungsort gebracht. Außerdem gibt es einen feierlichen Eid, bei dem die Teilnehmer versprechen, sich an die Regeln zu halten: Doping zum Beispiel ist streng verboten. Das Zeichen für die Spiele – die fünf bunten Ringe – hat sich Baron Coubertin ausgedacht: Sie stehen für die fünf Kontinente der Erde. Und mindestens eine Farbe der Ringe kommt in jeder Nationalflagge der Welt vor.

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