Jeden kann es treffen: Egal ob Unfallopfer, Herzpatienten oder Krebskranke. Wenn das eigene Blut nicht mehr gerinnt, bekommen die Patienten von Einzelspendern Thrombozyten gespritzt. Knapp 418 Euro teurer sind sie – viel zu teuer, sagen jetzt immer mehr gesetzliche Krankenkassen. AOK, IKK und andere Kassen setzen seit Monaten Ärzte massiv unter Druck. Sie sollen überwiegend nur noch das billigere, aus durchschnittlich 5 Spendern zusammengesetzte Blut spritzen. Transfusionsmediziner schlagen Alarm: Das Risiko, dass so bislang noch unbekannte, schlummernde Infektionen viel schneller verbreitet würden, sei um das 5fache höher. Bei einem ähnlichen Viren-Skandal wie Aids oder Hepatitis-C wirke das wie ein Brandbeschleuniger.
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MONITOR-InterviewAusführliches Interview mit dem Transfusionsmediziner Prof. Robert Zimmermann von der Uni-Klinik Erlangen.
Bericht: Christof Schneider, Frank Konopatzki, Lutz Polanz
Die Zeitarbeit boomt, die Branche sieht sich im Aufwind - auch beim Image. Immerhin gibt es für Leiharbeiter inzwischen einen Mindestlohn und die Politik hat angekündigt, dass es künftig gleichen Lohn für gleiche Arbeit auch bei Zeitarbeitern geben soll. Doch die Branche hat längst ihre Ausweichstrategien gefunden, um das zu umgehen: So wälzen führende Zeitarbeitsunternehmen das Risiko auf ihre Angestellten ab, indem sie ihnen bei fehlenden Anschlussaufträgen einfach Minusstunden aufschreiben. Arbeitsrechtler halten das für rechtswidrig. Oder: Leiharbeiter werden im Rahmen von Werkverträgen in die Entleih-Unternehmen geschickt. So ist der Entleiher wieder jegliche Verantwortung für Arbeitsbedingungen und Bezahlung los.
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Bericht:Achim Pollmeier, Georg Wellmann, Arndt Krieger, André Fahnemann
Die Morde des rechten Terrortrios zeugen von einem geschulten Umgang mit scharfen Waffen. Um gezieltes Schießen zu lernen und Waffen zu besitzen, müssen Rechtsextreme Deutschland gar nicht verlassen: Es reicht eine Mitgliedschaft in einem Schützenverein oder im Reservistenverband der Bundeswehr. Auf Flugblättern an Schulen werben die Rechtsextremen unverhohlen für den Weg in die Schützenvereine. Allein in Sachsen befinden sich derzeit 156 Lang- und Kurzwaffen legal in den Händen von Neonazis. Regierung und Waffenbehörden verkünden: Rechtsstaatlich sei das in Ordnung. Ein folgenschwerer Irrtum. Das deutsche Waffengesetz bietet längst ein Instrument, um die Bewaffnung von Neonazis zu verhindern. Doch viele Behörden gucken weg.
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Abgeschiedene Terrorzelle oder Teil eines größeren Netzwerks? MONITOR-Recherchen zeigen, dass die Zwickauer Terroristen gut vernetzt waren mit dem internationalen Rechtsextremisten-Netzwerk "Blood and Honour". Die Neonazis Uwe B. und Uwe M. sollen in den 90er Jahren mit anderen Mitgliedern des Thüringer Heimatschutzes Konzerte der in Deutschland verbotenen Organisation veranstaltet haben. Und Propagandamaterial aus dem Umfeld des bewaffneten Arms von "Blood and Honour" (Combat18) lesen sich wie eine Blaupause ihrer Anschläge.
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MONITOR-Interview (englisch)Das vollständige Interview mit dem britischen Rechtsextremismusexperten Nick Lowles ("Searchlight", London).
Bericht: Maik Baumgärtner, Andreas Maus, Isabel Schayani, Frauke Steffens
Rückblick auf die letzte MONITOR-Sendung
Strompreiserhöhung
Jetzt melden es alle, als wäre es neu: Dass der Strom für Privatkunden teurer wird, weil die Bundesregierung der stromintensiven Großindustrie ein Geschenk macht. In unserer letzten Sendung hatten wir genau das aufgedeckt. MONITOR-Zuschauer wissen einfach alles ein bisschen früher. [mehr]
MONITOR vom 27.10.2011Heimliches Geschenk: Regierung entlastet Industrie bei den Stromkosten
MONITOR-Pressemeldung vom 27.10.2011Neue Entlastungen der Großindustrie bedeuten Mehrkosten für deutsche Stromkunden in Höhe von 1,4 Milliarden Euro
WDR.deInterview zur Strompreiserhöhung: Subventionen für Stromfresser
Rückblick auf die letzte MONITOR-Sendung
Commerzbank
Und auch darüber berichtete MONITOR in seiner letzten Sendung: Über den Kapitalbedarf der Commerzbank, zu einem Zeitpunkt, als dies noch alle negierten. Jetzt ist der Aktienkurs der Commerzbank auf ein Rekordtief abgerutscht. Grund ist ein Bericht über massiven Kapitalbedarf: Laut Nachrichtenagentur Reuters benötigt das Geldhaus fünf Milliarden Euro. Das Institut selbst schweigt. [mehr]
MONITOR vom 27.10.2011Zu lasch, zu spät, zu harmlos: Europas gefährlicher Weg der Bankenrettung
tagesschau.deEurokrise verursacht Quartalsverlust von 687 Millionen Euro
Hinweise auf Falschbehandlungen am Klinikum Hildesheim mit unnötigen Radiojodtherapien - Rhön-Klinik will 2000 Fälle von Patienten jetzt überprüfen.
Am Rhön-Klinikum Hildesheim wurden möglicherweise eine Vielzahl von Patienten falsch behandelt und geschädigt. Das berichten das ARD-Magazin MONITOR und das Hamburger Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL.
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BLOG!
Digitale Demokratie - Eine Chance gegen Politikverdrossenheit?
Sonia Seymour Mikich: "Ich weiss nicht, ob die Piraten auf lange Sicht überleben, ob sie sich etablieren, aber ihre bloße Existenz gibt uns allen gute Stichworte, den Zustand unserer Politik zu prüfen. Ich nenne das Sauerstoffkur für die müde gewordene Demokratie."
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Dossier
Gesundheit
MONITOR-Beiträge zu Gesundheit und Gesundheitspolitik.
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Dossier
Eurokrise
Finanzmarktkrise, Immobilienkrise, Bankenkrise. Wie geht es mit der europäischen Währung weiter? Was wäre, wenn...? MONITOR berichtet!
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