25.05.2012

Das Erste ist das Fernsehen
Frau Mikich vor dem Monitor-LogoHomepage des WDR

Nr. 627

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Monitor Nr. 627 vom 27.10.2011

Monitor


Video der Sendung

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Beiträge der Sendung

  • 11Zu lasch, zu spät, zu harmlos:
    Europas gefährlicher Weg der Bankenrettung

    Wolkenkratzer Rechte: WDR

    Europa will seinen Banken die Daumenschrauben anlegen - europaweit brauchen sie mehr als 100 Milliarden Euro, um die zu erwartenden Vorgaben des Brüsseler Gipfels zu erfüllen. Das könnte auch für deutsche Banken bedeuten, dass sie vom Staat gestützt werden müssen. Geschehen soll das auf die gleiche Weise wie bei der letzten Bankenrettung im Jahr 2008: Man setzt zunächst darauf, dass die Institute viel Zeit bekommen, um sich das benötigte Geld am Markt zu besorgen und will danach bei Bedarf die Banken mit stillen Einlagen stützen - ohne im Gegenzug z.B. auf ihre Geschäftspolitik Einfluss zu nehmen. Wie es besser geht, zeigt das Beispiel USA: Hier mussten die Institute 2008 harte Durchgriffsrechte der Aufsicht auf ihre Geschäfte akzeptieren. Am Ende lohnte sich das Modell für den Staat sogar - doch davon will man in Deutschland auch dieses Mal nichts wissen. [zum Beitrag]

    Bericht: Stephan Stuchlik, Kim Otto

  • 22Mogelpackung:
    Der Hebel des Euro-Rettungsfonds

    Euro-Symbol Rechte: WDR

    Im Mai 2010 schuf man ihn als vorübergehende Maßnahme, dann wurde er zur Dauerlösung und zudem immer größer. Jetzt soll der Euro-Rettungsschirm mit einem Volumen von 440 Milliarden Euro auch noch „gehebelt“ werden, um ein Volumen von bis zu einer Billionen Euro zu erreichen. Eine Geldvermehrung der besonderen Art - aber mit besonderen Risiken. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass Steuergelder für die Eurorettung fließen, steigt noch einmal beträchtlich. Gleichzeitig ändert auch der so vergrößerte Rettungsschirm nichts an den Ursachen der Eurokrise. Und schließlich sind Experten sicher, dass selbst der Hebel nicht ausreicht, um die Eurokrise wirklich zu beenden. [zum Beitrag]

    Bericht: Christof Schneider, Andreas Orth, Sascha Adamek

  • 33Eurokrise:
    Der Count-Down des Versagens

    Akropolis mit Europafahne Rechte: WDR

    Insolvenzverschleppung Griechenland: Banken und Versicherungen hatten zwei Jahre Zeit, sich ihrer Griechenland Risiken zu entledigen. Der nun beschlossene Schuldenschnitt trifft in Deutschland vor allem den Steuerzahler. Die Brüsseler Beschlüsse beflügelten heute die Börsen. Die Bankwerte von Deutscher Bank und Commerzbank machten satte Kurssprünge. [zum Beitrag]

    Bericht: Isabel Schayani, Ralph Hötte, Markus Schmidt

  • 44Alleingelassen:
    Patienten bezahlen FDP-Geschenke an die Zahnärzte

    Zahnarzt Rechte: WDR

    Ein scheinbar harmloser Begriff: "Festkostenzuschuss". Dahinter verbirgt sich ein System, das immer mehr Kosten im Bereich der Zahnbehandlung auf die Patienten abwälzt. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen nur noch eine feste Summe, den Rest muss der Patient mit seinem Zahnarzt direkt abrechnen - nach Gebührenordnung. Und die erlaubt es dem Zahnarzt auch mal kräftig zuzulangen. Ob das gerechtfertigt ist, prüft keiner mehr, der Patient steht alleine da, denn die Kasse zahlt ja einen Festkostenzuschuss und überprüft die Rechnung deshalb nicht mehr. Jetzt will Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr die Honorare für die Zahnärzte genau in diesem Bereich erhöhen. Und überhaupt: Ginge es nach dem FDP-Mann sollte dieses Privatisierungs-Modell auch in anderen Bereichen der medizinischen Versorgung Einzug halten. [zum Beitrag]

    Bericht: Jan C. Schmitt, Ursel Sieber

  • 55Heimliches Geschenk:
    Regierung entlastet Industrie bei den Stromkosten

    Windrad und Strommast Rechte: WDR

    Die Ankündigung der Bundesregierung war deutlich: Der Atomausstieg und die Umstellung auf Erneuerbare Energien werde die Stromkosten in die Höhe treiben. Nun treibt die Bundesregierung selbst die Stromkosten hoch, auf ganz andere Weise: Indem sie die Industrie klammheimlich in Milliardenhöhe von den Stromkosten entlastet hat und dies auf alle übrigen Verbraucher umlegen wird. Diese Geschenke an die Industrie haben in dieser Höhe selbst die betroffenen Unternehmen und ihre Verbände überrascht. Leidtragende sind die Bürger und kleine Unternehmen, die diese Kosten auffangen müssen. [zum Beitrag]

    Bericht: Jan C. Schmitt, Eva Müller, Frauke Steffens


Monitor - weitere Informationen zur Sendung

  • Sendetermin

    MONITOR Nr. 634

    24.05.201221:45 - 22:15 Uhrim Ersten

  • Wiederholungen

    Donnerstag, 24.05.2012
    23:30 Uhr - tagesschau24

    Freitag, 25.05.2012
    05:00 Uhr - ARD
    08:35 Uhr - RBB
    20:15 Uhr - EinsExtra

    Samstag, 26.05.2012
    08:20 Uhr - WDR

  • +++ AKTUELL +++

    Monitor Pressemeldung Rechte: WDR

    Hinweise auf Falschbehandlungen am Klinikum Hildesheim mit unnötigen Radiojodtherapien - Rhön-Klinik will 2000 Fälle von Patienten jetzt überprüfen.
    Am Rhön-Klinikum Hildesheim wurden möglicherweise eine Vielzahl von Patienten falsch behandelt und geschädigt. Das berichten das ARD-Magazin MONITOR und das Hamburger Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL. [zur Pressemeldung]

  • BLOG!

    Logo Piratenpartei Rechte: WDR

    Digitale Demokratie - Eine Chance gegen Politikverdrossenheit?
    Sonia Seymour Mikich: "Ich weiss nicht, ob die Piraten auf lange Sicht überleben, ob sie sich etablieren, aber ihre bloße Existenz gibt uns allen gute Stichworte, den Zustand unserer Politik zu prüfen. Ich nenne das Sauerstoffkur für die müde gewordene Demokratie." [mitbloggen]

  • Dossier

    Tabletten mit Eurozeichen Rechte: WDR/vario-press/Baumgarten, Ulrich/VP145032

    Gesundheit
    MONITOR-Beiträge zu Gesundheit und Gesundheitspolitik. [mehr]

  • Dossier

    Euromünze vor griechischer Fahne mit Flammen im Vordergrund Rechte: WDR/Imago

    Eurokrise
    Finanzmarktkrise, Immobilienkrise, Bankenkrise. Wie geht es mit der europäischen Währung weiter? Was wäre, wenn...? MONITOR berichtet! [zum Dossier]

  • VideoPodcast

    Monitor Logo  Rechte: WDR

    MONITOR zum Mitnehmen
    Der VideoPodcast für unterwegs!

  • Politikmagazine

    Politikmagazine Rechte: ARD

    Dienstags und donnerstags informieren die sechs Politikmagazine der ARD: investigativ, kritisch, meinungsstark


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