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25.05.2012

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Billig, schnell und fett - machen Burger und Discounter unser Essen kaputt?

hart aber fairRückschauSendung vom 16.01.2012
Billig, schnell und fett - machen Burger und Discounter unser Essen kaputt?
Letzter Sendetermin
Mo, 21.05.2012 | 21.00 Uhr

Video der gesamten Sendung

Ist Fastfood wirklich billig? Was taugen Brötchen aus dem Backautomaten? Was macht der Preiskampf bei den Lebensmitteln mit Bauern und Herstellern? Das hartaberfair - Spezial zu Fastfood und Discounter- Einkauf!

Alle Gäste

Manuel Andrack

moderiert die SR-Kochsendung „Zwei Mann für alle Gänge“ und schreibt Wanderbücher

Der Autor und langjährige Partner von Harald Schmidt bekennt: Gesundes vom Wochenmarkt und kein Fast Food? Das nehme ich mir ständig vor… Doch dann kaufe ich doch wieder beim Discounter ein. Denn „billig“ heißt ja nicht zwangsläufig „schlecht“.

Yvonne Willicks


Die Hauswirtschaftsmeisterin schaut den Deutschen im WDR-„Haushaltscheck“ in den Kühlschrank und weiß: Die meisten haben tolle Küchen, benutzen sie aber gar nicht. So wird leider viel zu oft der Besuch bei Mc Donald’s & Co. zum Wochenend-Event.

Peer Kusmagk


Der Schauspieler und amtierende RTL-„Dschungelkönig“ betreibt ein Restaurant in Berlin und sagt: Wer Dauer-Tiefpreise beim Essen will, schadet Tier, Erzeuger und Natur. Für mich gilt: Lieber ein gutes Steak aus Brandenburg als eines, das aus Argentinien um die halbe Welt geflogen ist.

Friedrich Ostendorff

stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Der Biolandwirt und Grünen-Abgeordnete warnt: Wer als Verbraucher Hähnchen für 1,98 Euro will, der bekommt sie. Doch wer erst mal weiß, wie so ein Billig-Hähnchen produziert wird, dem vergeht ganz schnell der Appetit.

Matthias Horst

Hauptgeschäftsführer Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde

Er vertritt die Deutsche Ernährungsindustrie und sagt: „Selbst gekocht“ bedeutet nicht zwangsläufig: besser. Auch Fast Food und Discounterware haben höchste Qualität. Und Gemüse aus der Tiefkühltruhe ist meist sogar sehr viel frischer als vom Markt.

Im Einzelgespräch: Stefan Duphorn

„Markendetektiv“

Ihre Meinungen, Fragen, Ängste und Sorgen zum Thema.



Bisherige Beiträge

Am 17.01.2012 15:04 Uhr schrieb Redaktion "Hart aber fair"
Liebe Gästebuch-User, das Hart aber fair-Gästebuch wird nun geschlossen. Wir möchten uns bei allen, die hier ihre Meinung vertreten haben und an der Diskussion teilgenommen haben, herzlich bedanken. Wir hoffen, dass Sie auch beim nächsten Thema wieder zahlreiche Einträge schreiben werden. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Hart-aber-fair-Team
Am 17.01.2012 15:01 Uhr schrieb Mechthild (46 J)
Zur Fastfood: Generell ernähren wir uns gesund und selbstgekocht, usw. Eine Mahlzeit pro Tag wird zusammen eingenommen, meistens am abend. Sind wir aber unterwegs, kommt es schon mal vor, dass man Hunger auf einen Cheeseburger von Mäcces bekommt und dann muss man den auch essen. Alles in Maßen ist doch ok.
Am 17.01.2012 14:56 Uhr schrieb Mechthild (46 J)
Beide Sendungen waren gut. Ich beschäftige mich viel mit Ernährung und versuche meiner Familie und mir ein gesundes und abwechslungsreiches Essen zu bieten. Leider ist es sehr schwer für mich, was das Geflügel angeht. Wir lehnen es ab irgendetwas vom Geflügel zu uns zu nehmen. Was mir an den Sendungen fehlte, war der Hinweis darauf, was eigentlich mit dem Überangebot der Nahrungsmittel geschieht. Bei z. B. 100 versch. Sorten Joghurt in den Regalen, wird m. E. vieles vernichtet und das kann auch nicht richtig sein. Vielleicht sollte man den Verbrauchern da mal Zahlen und Fakten präsentieren.
Am 17.01.2012 14:46 Uhr schrieb Jürgen Brandt-Lüther (68 J)
@Uwe Lux (69 J): Anfangs hat mich das auch gestört, aber dann dachte ich daran, dass wir früher mit unseren von Anstand geprägten Gesprächen auch nicht weiter kamen. So unterkühlte Diskussionen führen zu Sachlichkeit, aber hier ging's ja vorwiegend um Emotionen. Die Lebensmittelindustrie kann man mit reinen Argumenten nicht dazu bringen, die Verbraucher nicht mit allen Tricks hinters Licht zu führen.
Frank Plasberg hat jedenfalls nicht die Übersicht verloren, und das war die Hauptsache
Am 17.01.2012 14:32 Uhr schrieb Uwe Lux (69 J)
Die Sendung war inhaltlich super sonst peinlich: Im Kreuzfeuer von Fr. Willicks, Herrn Kusmagk und Herrn Plasberg, bedingt Herr Andrack, hatte Herr Horst keine Chance auch nur einen zusammenhängenden Satz zu formulieren. Ich bin ein absoluter Anhänger von guter, slow Küche, grün einkaufen, selber kochen, etc. habe aber von meinem Elternhaus auch lernen dürfen was Anstand bedeutet. Bezeichnend, dass gerade diejenigen ständig unterbrochen haben, die selber moderieren. Es wäre spannend mal eine Sendung über gutes Benehmen zu machen.
Am 17.01.2012 14:14 Uhr schrieb Ulla Handel
Ein Gericht für 4 Personen soll in 20 Minuten gekocht sein? Das nehme ich der Hauswirtschaftsmeisterin nicht ab. Ich bin Kochlehrerin und koche privat regelmäßig und gerne. Ich vertrete natürlich auch die frische, regionale und saisonale Küche. Essen soll Genuss sein und Kochen darf auch ein wenig Zeit benötigen. Nochmals: solch ein eigentliches einfaches Gericht kann man durchaus schmackhaft zubereiten und ich würde es in 20 Minuten nicht schaffen, ich will es auch nicht.
Am 17.01.2012 14:05 Uhr schrieb Leponex (20 J)
Gute Sendung auch wenn Frau Willicks mir etwas zu penetrant dazwischengequatscht hat und ich mich Frage wie Herr Kusmagk als Heuschreckenconnaisseur aus dem Junglecamp ernsthaft die Moralkeule zum Thema Qualitätsnahrung schwingen konnte!
Am 17.01.2012 14:03 Uhr schrieb freudloser Esser (57 J)
Es ist inzwischen gut geübte Praxis auf den Lebensmittelherstellern herumzuhacken. Dabei ist doch nachvollziehbar, dass bei hartem Preiskampf die Hersteller alle Möglichkeiten nutzen, um ihre Produkte zu geringsten Kosten herzustellen.
Schuld hat der Gesetzgeber. Solange man die Exkremente eines Schimmelpilzes als natürliches Aroma in den Joghurt tun darf, um Erdbeeraroma vorzutäuschen, wird das getan werden.
Am 17.01.2012 13:57 Uhr schrieb Charles Tunes (39 J)
Sehr geehrte Frau Büscher,
möchte mich hiermit bei Ihnen entschuldigen. Hatte vermutet, dass Sie meine Einträge nicht freigeschaltet hatten. Die Redaktion hat alles richtig gestell und auch meine vorherigen Einträge nachträglich freigeschaltet.
Vielen Dank und freundliche Grüsse
Charles Tunes
Am 17.01.2012 13:53 Uhr schrieb Soljanka
Frau Willicks kauft bei Metzger u. Gemüsehändler zus. in 10 Min. ein.
Wenn man vormittags einkaufen kann, kann ich mir das vorstellen. Bei den Stoß-zeiten, brauche ich an der Supermarktkasse u. beim Metzger allein 10 Min. zum Anstehen. Der Hin- u. Rückweg wurde auch nicht eingerechnet und kann natürlich sehr unterschiedlich lang sein. Für Auspacken, Gemüse putzen und waschen,
Kartoffeln schälen und Frikadellen machen würden mir 20 Min nicht reichen, ganz zu Schweigen vom Küche in Ord. bringen. Würde sagen Fr. W.s Argumentation zielte darauf ab, Kochen als Bagatell-Arbeit darzustellen.
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Grafik: Blaue Balken in verschiedenen Höhen vor rotem Grund

Ihre Meinung

Wo kaufen Sie am liebsten ein?
auf dem Markt
 
25.3 %
beim Lebensmittelhändler um die Ecke
 
9.5 %
im Supermarkt
 
37.3 %
beim Discounter
 
28 %
Schriftzug http: schräg

Faktencheck

Wir haben die Fakten für Sie geklärt. Welche Behauptungen unserer Gäste in der Sendung stimmten und welche sind aus der Luft gegriffen?
Zuschauer im hart aber fair Studio

Zuschauerservice

Viele Zuschauerinnen und Zuschauer möchte gerne einmal im Studio live dabei sein. Aufgrund der großen Nachfrage müssen sie sich auf Wartezeiten einstellen. Falls Sie Kartenwünsche haben, nehmen Sie Kontakt zur Redaktion auf. [mehr]
Moderator Frank Plasberg im Studio der Sendung

Der Moderator

Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen - Talk auf Augenhöhe - so sieht Frank Plasberg seinen Arbeitsauftrag bei "hart aber fair". [mehr]
Bild aus dem Fernsehstudio der Sendung hart aber fair

Die Sendung

Moderator Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In der 75-minütigen Live-Sendung ist Thema, was die Menschen bewegt und aufregt. [mehr]

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