Ihre Meinungen, Fragen, Ängste und Sorgen zum Thema.
Bisherige Beiträge
Am 18.10.2011 15:08 Uhr schrieb Redaktion "Hart aber fair"
Liebe Gästebuch-User, das Hart aber fair-Gästebuch wird nun geschlossen. Wir möchten uns bei allen, die hier ihre Meinung vertreten haben und an der Diskussion teilgenommen haben, herzlich bedanken. Wir hoffen, dass Sie auch beim nächsten Thema wieder zahlreiche Einträge schreiben werden. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Hart-aber-fair-Team
Am 18.10.2011 15:04 Uhr schrieb Vera (45 J)
Lebenslange Medikation mit Immunsupressiva - das ist schon eine starke Verringerung der Lebensqualität. Sollte öfter mal erwähnt werden... Aber vorher war es natürlich für die erfolgreich Transplantieren noch unerträglicher. Jeder hängt am Leben, verständlich, aber es ist NIEMAND schuld, jedenfalls nicht die NICHT-Organspender, wenn ein kranker Mensch stirbt. Wir können uns nicht das Schicksal und Unglück der ganzen Welt aufbürden, dann nämlich werden wir alle (seelisch) krank - und die Psyche kann ich mir auch nicht ransplatieren lassen, oder?
Am 18.10.2011 15:04 Uhr schrieb Nicole (28 J)
ich bin gegen Organspende und würde nie Organe spenden !
und ich finde es eine unverschämtheit was sowohl Herr Steinmaier als auch Frau
Ziegler vorschlagen wie sind doch nicht mehr im Dritten Reich das man Menschen zwingen kann etwas zu tun was sie nicht wollen auch zu einer Entscheidung darf man niemanden zwingen wir sind ein Rechtsstaat so einfach ist das und es stimmt Hirntod ist nicht Tod (wenn man kalt im leichensack liegt dann ist man Tod und erst dann ! Mensch sind kein Schlachtfieh das man ausschlachten kann das alte Gesetz is gut so wie es ist man stirbt an Krankheit
Am 18.10.2011 14:26 Uhr schrieb Beatrice
@ Herrn Häusser
Wieso ist Dr. Bartens menschenverachtend, wenn er nur das sagt, was auch international diskutiert wird? In der FAZ vom Sept. 2010 hat der Chefarzt einer Frankfurter Klinik (PD Dr. med.Stephan Sahm) einen sehr erhellenden Artikel über das Thema geschrieben. Weitere Beiträge von Wissenschaftlern folgten in der FR, dem Tagespiegel usw. Sind denn alle diese Wissenschaftler in Ihren Augen Hasardeure? Was berechtigt Sie dazu, so zu urteilen?
Am 18.10.2011 14:19 Uhr schrieb Jochen Büchs (65 J)
Es gibt hier Leute , die F.W. Steinmeier als "Gutmenschen " diffamieren
als Spender oder als Politiker ? Die vielen Gegner der Organspende- in diesem Forum- sind mit Sicherheit nur solange dagegen ,bis es Sie vielleicht mal selbst erwischt , z.B. mit einem Nierenversagen u. anschließender Dialyse , dann aber : bloß schnell ein Organ , egal wie ! Will sagen ,das ganze ist verlogen und egoistisch bis zum geht nicht mehr ! Manche reden hier vom Schicksal, welches bestimmt , ob man schwer erkrankt oder nicht ! Denen rate ich : Nie mehr zum Arzt - egal weswegen ! Ist eh alles Schicksal !!!!!
Am 18.10.2011 14:15 Uhr schrieb Renate Pasternak
Herr Steinmeier, der für viele als beliebtester oder einer der wenigen, die mit am kompetentesten Politiker gilt- meiner auch, traf plausible, glaubwürdige differenzierte Aussagen. Meine Fragen, mit denen ich mich seit langem beschäftige, wurden alle behandelt. Gut zu wissen, das es vielen Menschen so geht.
Komplexe Aussagen von Experten, wie Neurologen, die es wagen, auch offen stehende Fragen oder negative Vermutungen auszusprechen, wäre sehr gut gewesen. Vielleicht behandelt 3 sat/scrobel einmal ausführlich dieses neurologische Problem
Am 18.10.2011 14:06 Uhr schrieb Renate Pasternak
Das Beispiel für die Diagnostik "Hirntod", das Dr. Bartens mit der hirntoten Mutter, die nach Monaten ein Kind gebar, ist einleuchtend.
Inwieweit Neurologen evtl. Schmerzreize bei Hirntoten untersuchten, weiss ich nicht, jedenfalls müsste das ausgeschlossen werden.
Am 18.10.2011 13:54 Uhr schrieb Gerhard Häusser (58 J)
Ich selbst wurde 2 x lebertransplantiert und kann seither wieder ganz normal leben. Warum Dr. Bartens sein Geld nicht mehr als Arzt verdienen kann müsste eigentlich jedem der die Sendung gesehen hat klar sein. Ich habe selten einen arroganteren, menschenverachtenden Typen im Fernsehen gesehen. Einen Vorwurf an die Redaktion; warum haben seinen Transplantationsexperten (Arzt) eingeladen. Hat das etwa System, um bei den Leuten die Angst zu schüren. Ich bin meinen Spendern dankbar und hoffe, dass möglichst viele Menschen sich für die Organspende entscheiden.
Am 18.10.2011 13:49 Uhr schrieb H. Kohl (56 J)
Das FÜR und WIDER einmal ausgeklammert, verstehe ich nun überhaupt nicht, daß bei einer Organentnahme ( hier also einem FÜR) nicht zumindest eine ausreichende(!) Narkose sichergestellt ist. Wer entscheidet hierüber eigentlich ?
Am 18.10.2011 13:42 Uhr schrieb katharina (50 J)
hallo, hr. steinmeier hat lediglich an die familie gespendet,würde jeder auch tun, lacht und meldet sich hier dick, hätte er wohl kaum einem hartz4 empfänger gespendet !!! was soll das also ??? Zu : Sollte es Spenderorgane nur für Organspender geben?
finde ich echt frech, diese frage !!! wo ist da das recht auf eigene meinung ??? es bestehen berechtigte zweifel an der vorgehensweise und hiermit kann man die menschen gleich zwingen, könnte man doch auch sagen,
entweder du spendest oder du bekommst keins !!! und so wirds letztlich wohl auch kommen !!! gruß katharina
Am 18.10.2011 13:41 Uhr schrieb Hans (83 J)
Offensichtlich ist die Frage nachdem endgültigen Lebensende nicht abschließend beantwortet.
Im Gespräch ist für mich erkennbar geworden, dass nur "lebensfähige" Organe entnommen werden um überhaupt erfolgreich transplantiert werden zu können. Das bedeutet zweifellos, dass selbst bei gesicherter Feststellung und juristischer Anerkennung des Hirntodes, "lebendige" Organe entnommen werden. D.h. selbst wenn erkennbar ist, dass der Sterbevorgang unumkehrbar ist, ist der Tod solange nicht eingetreten, wie noch "lebendige" Organe ihre Funktionen erfüllen.
Am 18.10.2011 13:25 Uhr schrieb A.B.
@Monika Müller
Danke für Ihre Hinweise. Aber in einer Welt, die solche Gedanken verdrängt und in der nur noch der Mammon zählt, wird man man vergebens auf solche humanen und religiösen Regungen hoffen.
Am 18.10.2011 13:12 Uhr schrieb oldwilli1931 (80 J)
n der Sendung Hart-aber-fair kam ein Vorschlag von einem Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender. Er wollte das Menschen ihre Organe verkaufen können. Wenn dies Wirklichkeit wird, werden die mafiaähnlichen Strukturen sofort dieses Gebiet besetzen, denn dann kann man damit viel Geld verdienen. Man sollte diesem Professor einmal etwas von Moral und Gewissen erzählen.
Dies ging auch als E-Mail an den Professor
Am 18.10.2011 13:05 Uhr schrieb Dorothee
@ Prof. Dr. Stimmer, 12:15 Uhr - Mit welchem Recht bezeichnen Sie Dr. Singhammer und Dr. Bartens als Pseudo-Experten? Gottseidank gibt es solche Kritiker. Wir Bürger werden zunehmend doch nur für 'dumm' verkauft, und oft genug belogen. Kritische Stimmen gegen Organ-Transplantionen gibt es schon lange, und die sind durchaus berechtigt. Bekanntlich gibt es auch unter Ärzten himmelgroße Unterschiede in Diagnosen.
@ justus/102 Jahre ??? - 12:15 Uhr: Tatsächlich ??? Nanu, das ist aber eine Überraschung ... Es gibt nicht nur Wissenslücken, sondern einfach berechtigte unterschiedliche Ansichten!
Am 18.10.2011 12:32 Uhr schrieb anton (70 J)
Ich lehne eine Organspende ab weil man heutzutage viele Ärtzte nicht mehr trauen kann. Die Krankenhäuser sind gezwungen Umsatz zu machen und viel Geld zu verdienen. Ich befürchte in diesem Fall sehr viel Mißbrauch.
Am 18.10.2011 12:32 Uhr schrieb B.S. Meder (62 J)
Der Mensch ist doch kein Ersatzteillager. Jeder hat sein Leben und es wird vom Schicksal bestimmt, wann es endet. Das soll in Würde geschehen und jeder Mensch hat ein Anrecht darauf, vollständig zu Grabe getragen zu werden.
Wer darauf keinen Wert legt, kann seinen Wunsch äußern und sich zum Ersatzteilspender erklären.
Am 18.10.2011 12:31 Uhr schrieb Walter (62 J)
Justus (angeblich 102 J )
Es Können sich auch drei oder vier Ärzte irren um einen Hirntot festzustellen.
Ob gewollt oder unbewusst. Die Koruption ist auchbei den Ärzten schon angekommen.
Am 18.10.2011 12:20 Uhr schrieb Monika (59 J)
Warum wird die Ablehnung gegen etwas immer gleich so hart verurteilt ?
Respektiert doch einfach die Meinung der Andersdenkenden.
Ob ich für oder gegen etwas bin ist doch jedem seine Sache.
Es wird immer unterschiedliche Meinungen geben.
Egal was und wie man sich entscheidet,es wird jeder einen Grund dafür
haben.
Am 18.10.2011 12:15 Uhr schrieb justus (102 J)
Herr Bartens : Informieren , bevor man so einen Unsinn von sich bläst.
Es gibt harte Kriterien zu Todesfeststellung.
Ohne Wenn und Aber.
Nur wer im Studium offenbar schon in der Vorklinik gepennt hat ,redet so einen Unfug daher.
Auch zur Tätigkeit von EUROTRANSPLANT bestehen offenbar gefährliche Wissenslücken.
Am 18.10.2011 12:15 Uhr schrieb Prof. Dr. Stimmer
Die Pseudoexperten Singhammer und Dr. Bartens haben durch ihre wichtigtuerischen Beiträge nur Ängste geschürt und mögliche OrganspenderInnen verunsichert (z.B. Gehirntod-Diskussion) sowie Betroffene und deren Angehörige, verstört. Sprüche (Dr. Bartens), dass Menschen an ihrer Krankheit sterben und nicht daran, dass sie keine Organspende bekommen, sind journalistisch vielleicht "in", ethisch kläglich und perfide.
Am 18.10.2011 12:12 Uhr schrieb Anonym
Hans 67
Jeder Mensch, der geboren wird, hat in seinem Gepäck bereits seinen Totenschein, auf dem nur das Datum fehlt. Die Frage, die ich mir stelle: Soll alles was med. machbar ist, auch gemacht werden? Transplantationen bringen nicht das ewige Leben. Krankheit und Sterben gehören zum Leben. Der, der todbringend erkrankt ist, wo keine austauschbaren Organe betroffen sind, muss damit klar kommen. Wenn Sie verstehen was ich meine! Ich wollte nicht die Kosten ansprechen, aber ganz verschweigen kann man sie auch nicht. Schwierig, schwierig dieses Thema. Genau wie die Gen-Debatte.
Am 18.10.2011 12:04 Uhr schrieb Jens WULF (63 J)
Es gibt Menschen, die Organspender sein möchten, aber mit mir die Angst teilen, dass dann, wenn ein Reicher (z.B. Araber) mit viel Geld winkt, ein Organ schneller verfügbar wird, als man zuvor dachte. Krankenhausärzte sind nicht schlechter als andere Menschen, aber auch nicht besser. Warum sollen Korruption und Egoismus ausgerechnet an der Krankenhaus-Türe enden? Wie immer im Leben wird schnell geurteilt, Strafe angedroht (Spenderorgane nur für Organspender), aber wenig an durchdachten Konzepten publiziert, was Vertrauen schaffen könnte.
Am 18.10.2011 12:03 Uhr schrieb Andrea (22 J)
Endlich hat mal jemand - Dr. Bartens - klar gestellt, was mit dem Wort "Spende" gemeint ist! - Nämlich wirklich eine Spende im Sinne von "ich gebe das, und kirege nichts zurück"! Alles andere artet doch total in Handel aus.
Täglich hört man heute allerlei Leute über die bösen "Gutmenschen" jammern und gleichzeitig fordern diese "Bessermenschen", dass Nicht-Spender kein Organ bekommen sollen.....vielleicht sollte ich in Zukunft von Unicef dann auch immer meinen Afrikaner als Gegenleistung fordern.....
Am 18.10.2011 11:53 Uhr schrieb Monika Müller
Viel zu wenig wurde darauf eingegangen wie der Sterbeprozess abläuft.Früher liess man einen Verstorbenen 3 Tage ruhen vor der Beerdigung. Man wusste dass der Tote Zeit braucht um seine ätherische Essenz aus allen Körperteilen zurück zu ziehen um seine Entwicklung nach dem Tod weiter machen zu können.Dieser Prozess wird brutal unterbrochen wenn dem nur Hirntoten alles Blut abgepumt wird und durch eine Flüssigkeit von4° ersetzt wird bevor der Körper zerstückelt wird. Er stirbt erst bei der Entnahme des Herzens. Ein nomal Verstorbener bekommt einen friedlichen Gesichtsausdruck ein Spender nicht.
Am 18.10.2011 11:48 Uhr schrieb Anonym
Vertraut nicht den Krankenkassen, für die ist es wirtschaftlich einen Spender für einen Dialysekranken zu opfern, nicht der Arzt entscheidet ob der Spender wirklich die notwendige Behandlung erhält sondern die Krankenkasse über die Kostenbremse!!!
Am 18.10.2011 11:37 Uhr schrieb Agnes (53 J)
Die direkte Wortmeldung von Frau Ziegler, nach dem bewegenden Beitrag der Mutter,die ihren Sohn hat "ausw...."lassen,fand ich total unsensibel.Frau Ziegler sprach mehrfach nur von einem "Fall".Ist sie keine Mutter?!Wenn man keine Ahnung hat einfach mal ...... halten.Ich bin gegen Organspende ,würde natürlich auch kein fremdes Organ haben wollen und wäre dafür,dass man sich vor dem Tod entscheidet,damit die Angehörigen nicht diese unzumutbare Entscheidung treffen müssen.
Am 18.10.2011 11:03 Uhr schrieb Anna Lüse
Ich finde die Organspende an sich schon nicht wünschenswert.Ich unterstütze gerne die Forschung um das retten von Leben ermöglichen zu können,es ist aber nicht die Zeit dafür, die Natur wird schon durch Überbevölkerung bedroht. Wenn es noch mehr Menschen werden ist unser Lebensraum früher oder später ganz zerstört. Wer so schwer krank ist dass nur eine Spende retten kann stirbt.Davor sollte man keine Angst haben.Wenn man jemanden retten will der einem nahe steht kann ich es gut verstehen,trotz dieser radikalen Ansicht würde ich dann,auch eine Lebendspende geben,beide Nieren und Herz- ganz egal
Am 18.10.2011 11:00 Uhr schrieb Angela S. (63 J)
Die gültige Regelung gefällt mir nicht. Nur wenige Bürger sind bereit, aktiv eine Organspende "anzubieten", auch wenn sie eigentlich nichts dagegen hätten - Statistiken belegen das. Dafür wird Angehörigen in einer Ausnahmesituation eine Entscheidung abverlangt, die später immer wieder das Gewissen belastet. Lebensrettende Organspenden können deshalb unterbleiben.
Eine Widerspruchslösung dagegen könnte allen Beteiligten genügen. Jeder wüsste, dass im Erstfall Organe entnommen werden. Wer Bedenken dagegen hat, wird gern aktiv werden. Wer die nicht hat, lässt den Dingen ihren Lauf ..
Am 18.10.2011 10:37 Uhr schrieb Patientenklarheit
Was also wissen Ärzte wirklich darüber, sagen es aber dem Organspender nicht, wenn für ihn selbst irgendwann Hirntod einsetzt? Darüber wusste ich als Komapatient dieses Frühjahres ebenso wenig. Wie 90 Prozent der Menschheit. Wohl aber, wie sich das Sterben anfühlt. Hunderte Bildsequenzen in dieser Intensivkomaphase, indem du als Patient mehr mitbekommst, als sich Ärzte das selbst erklären können. - Die Wenigsten von ihnen waren je dort. Mit dem multiplen Organversagen setzt auch in der Regel die Sterbephase ein. Das Licht habe ich erlebt. Und was kommt danach?
Am 18.10.2011 10:20 Uhr schrieb Hans (66 J)
Man setze Prämien für die Ärzte pro Transplantation aus. Erhöht sich dann die Anzahl ? Auch, wenns böse klingt...