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"Wir dürfen uns nicht verlieben!" - MEDIATHEK - WDR.de

"Wir wollten uns nicht verlieben - aber dann ist es doch passiert!" Auch nach sechs Jahren ist Susanne fassungslos, wenn sie darüber nachdenkt, welches Schicksal sie mit ihrem Lebenspartner Harald zusammen geführt hat: Beide haben sich ineinander verliebt, als ihre Lebenspartner jeweils im Wachkoma lagen.

Ein Beitrag von Nicola Graef, 12.01.2012


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8 mal kommentiert

Sarah

schrieb am 17.04.2012 14:47

Ich stimme JS voll und ganz zu!!! Es ist auch nicht meine Auffassung einer Ehe. Ich habe lange überlegt, was ich zu diesem Beitrag schreiben könne, da er mich sehr aufgebracht hat. Es gibt einige Dinge mit denen ich nicht konform bin. Jedoch bin ich zu dem Entschluss gekommen, nicht weitergehend darüber zu urteilen.

tamara

schrieb am 27.02.2012 18:13

ich kann tina nur zustimmen. ich finde es vollkommen okay, dass die beiden zusammengekommen sind und ein neues, gemeinsames leben aufbauen. die erkrankten elternteile aber rein gar nicht mehr teilhaben zu lassen, finde ich ein starkes stück - vor allem der exmann der mutter ist in dem video nicht völlig weggetreten. ich bin sowieso der festen überzeugung, dass solche menschen mehr mitkriegen als man ihnen zutraut. ich wünsche der familie nichtsdestotrotz eine schöne zukunft.

JS

schrieb am 17.02.2012 12:21

Also ehrlich gesagt...nach all den Erzählungen kam es rüber, als würde z.B. der kranke Exmann von Susanne regungs- und reaktionslos im Rollstuhl sitzen. Als ich ihn im Heim gesehen habe war ich erschrocken, wie sehr er doch da ist...man heiratet in guten wie in SCHLECHTEN Zeiten...ich denke da war halt vorher die Liebe halt auch nicht stark genug...:-/ die Reaktion der Familie, den Kontakt abzubrechen finde ich allerdings etwas hart...

Ariane

schrieb am 08.02.2012 21:14

Pascal: Ja, du hast ein eigenes Leben verdient. Ohne Gewissensbisse und schon vorprogrammierte finanzielle Belastungen usw. Ich wünsche dir für die Zukunft ein schönes Leben; viel Kraft, Freude und Zuversicht!! Ariane

nicole

schrieb am 07.02.2012 15:44

Gestern Abend habe ich mir den Beitrag über Euch angesehen und die Tränen liefen nur so aus mir heraus. Ich finde bei allem Leid, dass jeder von Euch durchmacht, Ihr eine bewundernswerte und bemerkenswerte Familie seid. Ganz besonders die 4 Jugendlichen sind erstaunlich in Ihrer Art, gemeinsam mit dem Schmerz umzugehen. Was mir spontan einfiel: bei allem Respekt vor den beiden behinderten Elternteilen, habt ihr als neue Familie ein Recht auf ein gutes Weiterleben. Jeder einzelne von Euch hat ein Recht auf sein Glück. Ich bin bisher von diesen ganz grossen Schlägen des Lebens verschont geblieben und kann vieles nicht beurteilen. Was bleibt, ist der Wunsch, dass es Euch mit der Zeit besser gehen möge und wieder ein Stück Unbeschwertheit zurückkommt in Euer Leben. Ihr habt Euch und zusammen seid Ihr stark!!!

Sandra

schrieb am 29.01.2012 23:22

Vier sehr, sehr mutige Jugendliche. Eine Geschichte zum Mitfühlen und zum Tränenvergießen. Keiner darf über so eine Situation urteilen, denn keiner kann je nachempfinden, wie es den beiden Familien geht. Sehr schade, dass sich so viele von ihnen abgewendet haben, das haben vor allem die Jugendlichen nicht verdient! Ich wünsche der Familie alles, alles Gute. Den vier Kindern unheimlich viel Kraft, Ausdauer und Hoffnung. Bitte glaubt an euch und haltet durch. Ihr seid mutig und gebt so vielen anderen Zuschauern Mut! Vielen Dank für diese Geschichte.

tina38

schrieb am 14.01.2012 10:32

Eine sehr berührende Geschichte.Ich wünsche beiden Familien das Beste. Es ist sicherlich verständlich,dass sie nach diesem Unglück wieder Normalität herstellen möchten.Andererseits finde ich es sehr traurig,dass die erkrankten Elternteile mehr oder weniger davon ausgeklammert werden. Auch wenn die Partner sich aufgrund der Erkrankung und ihren Folgen von den jeweiligen Partnern getrennt haben, so hören diese doch nicht auf zu existieren. Wäre es nicht möglich ,allein schon wegen der Kinder, mit den Expartnern in Kontakt zu bleiben und sie regelmäßig zu besuchen. Denn es ist doch wohl klar ,dass sich das Leben der Erkrankten ebenfalls verändert hat.Auch ein Mensch mit diesen Folgeschäden hat Emotionen und würde sich sicherlich über Aufmerksamkeit und Zuneigung freuen. Alles Gute .

R.S.

schrieb am 13.01.2012 17:02

Hochachtung vor diesen beiden Familien! Leider vergessen viele Menschen das solch ein Leid ihnen niemand abnehmen kann und es sie immer verfolgen wird! Unverständnis der anderen beteiligten Familienmitglieder machen diesen Menschen das Leben noch schwerer! Das Leben muss weitergehen. Schlimm nur, das die Gesetze in Deutschland diesen Menschen keine große Hilfe gewähren, die Kinder müssen für die Pflege aufkommen, können sich dadurch kaum ein zufriedenstellendes Leben aufbauen! Ich wünsche allen sechs Beteiligten viel Kraft und alles Gute im weiteren Leben.

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