Das Geschäft mit den Rassehunden boomt. Zuchtwelpen aus anerkannten Zuchtbetrieben sind begehrt und teuer. Über die "Reinheit" der Rasse wachen Vereine, allen voran der Verband für das Deutsche Hundewesen. "Rassenwahn" meinen Tierschützer und kämpfen gegen die "Zuchtlobby".
Ein Beitrag von Philipp Hampl, 22.08.2011
schrieb am 23.11.2011 09:51
es ist schön zu sehen wie sich hier wieder pseudomoralisten zu wort melden! es gibt diverse gründe, warum malinois und nicht dsh für polizei, bundeswehr etc. genutzt werden. der gute mann mag seine ideale gefunden haben aber ich bitte auch zu beachten, dass der dsh bereits "anders" und fairer gezüchtet wird. es gibt überall schwarze schafe, dass hier von den medien wieder a la "bildniveau" berichtet wird, sollte jedem objektiven betrachter auffallen. die medienhetze nimmt immer mehr zu und jeder ist im gunde nur dankbar, wenn es nicht ihn erwischt ... eine ziemlich lächerliche einstellung, ich bitte doch ein wenig das eigene hirn zu nutzen und weniger "vorgekautes" nachzuäffen. jede medaille hat zwei seiten!
schrieb am 03.11.2011 23:03
Das wirklich größte Problem bei der Hundezucht ist es doch, dass früher oder später wieder irgendeine Rasse zur Mode erklär wird und erst dadurch die "wirkliche" Qualzucht, nämlich die Zwangsverpaarung mit ungeeigneten oder kranken Hunden passiert. Sicherlich müssen die Standarts des VDH´s überdacht werden, aber jede Rasse ist gerade für unsere Kultur erhaltenswürdig. Ich hoffe nur, dass gerade Neu-Hundehalter sich nicht von Attributen wie "familienfreundlich" oder "leicht-zu-händeln" blenden lassen und lieber mal ins Tierheim schauen. Es gibt genug familienlose Hunde!Warum noch "mehr" produzieren?
schrieb am 30.10.2011 00:15
Der Deutsche Schäferhund ist ein weiteres Beispiel für diese Qualzuchten. Er leidet wegen seiner heruntergezüchteten Hinterbeine sehr häufig unter Hüftdisplasie. Das Land NRW hat jetzt die Reissleine gezogen und bildet künftig stattdessen den belgischen Schäferhund Malinois zum Polizeihund aus. Das große Geschäft mit dem Deutschen Schäferhund ist nun erstmal vorbei.
schrieb am 25.10.2011 10:30
Vielen dank für diesen tollen Bericht !!!
schrieb am 12.10.2011 20:01
ich kann mich dem grundgedanken "weg von den qualzuchten" nur anschließen. persönlich interresiere ich mich seit ca. 4 jahren für die englische bulldogge, der erste ansatz ist hier mit einem neuen rassestandart durch den english kennel club und durch die zucht des vintage bulldog, einer kreuzung des english bulldog und des old english buldog, gemacht. ich hoffe das noch weitere anstrengungen unternommen werden um den qualzuchten ein ende zu bereiten. für mich ist die gesundheit des tieres wichtiger als irgend ein schönheitsideal eines verbandes und einiger züchter.
schrieb am 12.10.2011 11:52
Ein mangelhaft recherchierter Bericht, der von Verallgemeinerungen nur so strotzt. Mit solchen Aussagen, die dem Leser oktruieren, Alle Hundezüchter sind unseriöse, geldgeile Hundevermehrer, mögen ja auf einige, sog. "Züchter" zutreffen, sind aber keinesfalls die Regel. Wo ist Ihr Hinweis, dass es auch viele seriöse Züchter gibt? Mit solcher Berichterstattung wiegeln Sie nur Tierfreunde und Zuchtverbände gegeneinander auf. Schade um das Papier, das hier verschwendet wurde.
schrieb am 29.09.2011 11:05
Natürlich gibt es LEIDER Qualzuchten, aber der Beitrag zeigt KEINE gesunden Rassen, wovon es viele gibt. Das Problem bei diesem Beitrag ist: Der unbedarfte Zuschauer hört nur eines: Züchter sind blöd, gedlgieri und uneinsichtig, genauso wie der Verband und ALLE Rassehunde sind krank...aber die tolle Hybrid"Zucht", das ist die Lösung. Der Hundeinteressent sollte sich informieren und dann eine gesunde Hunderasse aussuchen statt einer, die im Trend liegt.
schrieb am 18.09.2011 18:35
Angela Auch ich habe einige Würfe Mastino Napoletano gezüchtet ehe ich begriff was ich da machte, einer humpelt schöner als der andere sagte einmal Prof. Vet. Küppers vom Aachener Klinikum der meine Hund häufig operiert hat. HD, Bänderrisse, Augenentzündungen usw. Auch andere Mastinohalter hatten die gleichen Probleme wie in dem Bericht geschildert. Aber denken wir daran, wenn keine Nachfrage nach Quallzuchten besteht stirbt die Rasse aus, und das ist gut so.
schrieb am 16.09.2011 12:12
Ich halte Ihren Beitrag für sehr einseitig. Sie einem missionarischen "Sonderling" auf den Leim gegangen, ohne das Gesamtbild der Hundezucht weltweit und den dort schon seit längerem intensiven Bemühungen zur Verbesserung der Gesundheit von Rassshunden Rechnung zu tragen. Dies offensichtlich ganz bewußt aus "marktschreierischen" Interessen - denn viele Informationen in Ihrer Linkliste stellen ein viel ausgewogeneres Bild dar, als Sie es in Ihrer Sendung dargestellt haben. Durch Ihre Konzentation auf ein paar wenige Rassen mit (zugegebener Maßen) gesundheitlichen Problemen und einige wenige "geldgierige" Großzüchter haben Sie die Masse der engagierten Hundezüchter mit ganz und gar unproblematischen Rassen verunglimpft.
schrieb am 29.08.2011 22:16
Der WDR hat mit diesem Beitrag die Welpeninteressenten und damit die potenziellen Käufer von in Qualzucht verzüchteten Hunderassen wach rütteln wollen. Züchter dieser selektiert krankgezüchteten Rassen blicken eh voller Stolz auf ihre vielen Hochglanzpokale, dass sie hinter dem Horizont ihrer Blendwerke garnicht mehr die deformierten und kranken "Produkte" ihres Schaffens erkennen. Geht es denn noch offensichtlicher, dass gewisse Rassen auf natürlichem Wege gar nicht den Geschlechtsakt vollziehen können? Ich züchte selber eine Rasse / Kreuzung mit ca. 130 Züchterkollegen, wo auf Gesundheit, Erbgesundheit, Wesen und sekundär auf Aussehen Familienhunde gezüchtet wird, ohne den ganzen "VDH-, Show- und Pokal-Klimbim". Der Züchter Alexander Däuber kann nicht behaupten "ich kreuze und bekomme dann gesunde Welpen". Es dauert viele Generationen, bis die Nachkommen fast frei von Erbkrankheiten sind, gerade wenn man den Tolling Retreaver als Grundlage nimmt.
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