Auch im Umgang mit den Angehörigen der Loveparade-Opfer sind schwere Fehler gemacht worden. Familie Lorenz aus Lünen etwa erfuhr: Ihr Sohn sei tot. An den folgenden Tagen erneute Anrufe der Polizei: Ob der Sohn inzwischen aufgetaucht sei.
Ein Beitrag von Matthias Degen, 28.07.2010
schrieb am 04.09.2010 21:45
Ich schähme mich Duisburger zu sein . Jeder der das Gelände kannte hat gesagt es ist zu klein für so eine Veranstalltung. Warum nicht die Verantwortlichen ?? Wenn alles ohne diese Kathastrophe abgelaufen were würde "unser" Herr Sauerland als Held von Duisburg da stehen , und deshalb hat er die haubt Verantwortung!!!!
schrieb am 04.09.2010 20:27
Mein Entsetzen ist tief! Mein Mitgefühl gilt den Eltern und Freunden! Die Verantwortlichen der Stadt Duisburg haben menschlich meine tiefste Verachtung für dieses Verhalten! Schämt Euch! Schämt Euch!
schrieb am 06.08.2010 15:44
Furchtbar,was da passiert ist und wie die Behörden damit umgehen! Eigentlich hätte man die L.P. absagen müssen, war doch Monate davor schon klar, dass sie in einem Chaos enden könnte. Meine Tochter hat sich vor kurzem von ihrem Mann getrennt, und ich hatte Angst, dass sie ihren lang gehegten Wunsch, einmal dabei zu sein, dieses Jahr Wirklichkeit werden lassen... Ich fühle mit allen mit, die ihre Kinder oder andere Angehörige verloren haben und drücke ihnen hiermit mein Beileid aus! Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen, aber nicht mit einen fetten Abfindung abgewählt werden!
schrieb am 01.08.2010 14:28
Ich habe mich schon beim ersten Mal, als ich diesen Beitrag im Fernsehen gesehen habe, sehr aufgeregt. So etwas darf nicht passieren. Die listen der Opfer liegen vor, man muss also regelmaäßig die Aktualität abklären, und 2 Anrufe bei den Betroffenen sind mindestens "3" zuviel. Ich hoffe, dass fabians Eltern dann doch noch zum Trauergottesdienst eingeladen wurden. Wenn nicht - armes Deutschland.
schrieb am 31.07.2010 21:41
Ich habe heute nachmittag die Berichte über die Trauerfeier gesehen: Wie andächtig sie war, wie gut die Worte gewählt wurden, wie betroffen doch die anwesenden politischen Größen waren. Und jetzt habe ich diesen Bericht per Zufall gesehen und mir verschlägt es die Sprache... Ich würde mir nur wünschen, alle und jeder würde mitbekommen, wie in Wahrheit mit den Betroffenen umgegangen wird. Es ist menschenunwürdig, taktlos, gefühllos und ein derber Schlag in das Gesicht derjenigen, die das schlimmste erfahren haben, was Eltern überhaupt passieren kann. Statt alles zu tun, um den Hinterbliebenen zu helfen, wird alles noch schlimmer gemacht und in der Öffentlichkeit wird es gänzlich anders dargestellt. So etwas ist wirklich unfassbar. Ich wünsche den Betroffenen alle Stärke dies durchzustehen und ich wünschte, es würde Ihnen irgendwie helfen, das viele Menschen an sie denken und wirkliche Betroffenheit und Anteilnahme empfinden, auch wenn sie nicht gehört werden.
schrieb am 30.07.2010 20:56
Ich wünschte, daß aus der dieses Video und generell aus der Hinterbliebenenperspektive auch in den überregionalen (Sonder)sendungen (Tagesschau, ARD Brennpunkt) gesendet(/ bzw. berichtet werden würde. Ich bin fassungslos über die fahrlässige Gleichgütigkeit und der fehlenden Wärme die für die Profilierung hintangestellt wurde, ähnlich wie be dem Ereignis selbst.
schrieb am 30.07.2010 02:13
Alle Angehörigen sollten nicht zu der staatlich politischen Trauerfeier gehen. Sie sollten für sich eine eigene Trauerfeier abhalten. Zu dieser könnten sie auch den zurückgetretenen Bundespräsidenten einladen.Einen Mann der mit seinem Rücktritt zivilcourage gezeigt und menschliche Größe bewiesen hat.
schrieb am 29.07.2010 22:51
Es klingt bitter, aber es ist so. Ich muß mich entschuldigen. Entschuldigen, ein Duisburger zu sein, der sich unter so einer Führung sich eigentlich wenig Gedanken bei der Wahl gemacht hat. Entschuldigen, daß die Führung dieser, meiner Stadt so viel Leid über dieses Land und weltweit gebracht hat. Das, was Ihnen bürokratisch widerfahren ist entspricht dem, das ich von unseren Behörden nicht erwarte. Inkompetenz, Verantwortungsverschieberei und letzten Endes Gefühllosigkeit. Da meine Bürgermeisterei dazu nicht in der Lage scheint, bitte ich Sie anstelle der Bürger Duisburgs die wirklich ernst gemeinte Anteilnahme zum Tod ihres Sohnes anzunehmen. Von mir persönlich mein tiefstes Beileid zu Ihrem Verlust, der durch nichts wieder gut zu machen ist.... Duisburger
schrieb am 29.07.2010 21:41
Ich bin fassungslos. Ich bin seit Tagen sehr traurig und in mich gekehrt. Man versteht die Welt nicht mehr. Ich wünsche allen Angehörigen und Hinterbliebenen mein herzlichstes Beileid. Hoffentlich werden die Veranwortlichen zur Rechenschaft und Verurteilung gezogen. Ich war selbst früher auf der Loveparade. Ich finde es unfassbar und trage tiefen Schmerz über den Verlust der jungen Menschen mit mir.
schrieb am 29.07.2010 17:57
Ich bin sprachlos und zugleich wütend ob solcher Unfähigkeit der Behörden. Ich hoffe das hier eine lückenlose Aufklärung betrieben wird und das die Schuldigen bestraft werden.
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