Hülya Dogan wurde Ende August 2009 in den Bonner Stadtrat gewählt. Sie gehört dem Bündnis für Frieden und Fairness an, einer Partei, die von Muslimen kurz vor den Kommunalwahlen gegründet worden war. Dogan trägt Kopftuch, auch bei der konstituierenden Ratssitzung. Ist das Kopftuch ein Problem?
Ein Beitrag von Maria Kümpel, 30.10.2009
schrieb am 10.04.2011 08:40
Wenn ich in einem anderen Land lebe, passe ich mich an. Eine Deutsche würde nie mit Hot Pants durch Teheran oder Riyadh laufen - warum sollte Frau Dogan hier mit Kopftuch rumlaufen???
schrieb am 09.04.2011 18:38
Das Kopftuch ist kein Problem! Zwar müßte sie es nicht tragen, weil sie bei uns in der Zivilisation lebt. Aberwenn sie will: Bitte. Es hat ja auch keiner etwas dagegen, wennRechtsextreme in Springerstiefel in den Ratssaal kämen, oder?
schrieb am 04.11.2009 09:04
Endlich ein Beitrag, der die Frau mit dem Kopftuch als normalen Menschen zeigt - inklusive sprechen, denken, lachen. Ich finde es eher langweilig, die Frauen mit Kopftuch ständig auf das zu reduzieren, was sie mehrheitlich eben nicht sind: "unterdrückt". Frau Ahadi kann einem nur Leid tun: das sie, mit ihrer Biographie, die Sache differenziert und sachlich beurteilen kann ist Wunschdenken. Anstatt über Frauen mit Kopftuch zu sprechen sollte man mit ihnen sprechen - und dafür ist Frau Dogan wohl auch gewählt worden. Was das mit radikalem Fundamentalismus zu tun hat muss man mir dann erst noch erklären.
schrieb am 31.10.2009 12:09
+++ Die Minderheitskultur hat sich der Mehrheitskultur anpassen. +++ Das ist die größte politische Aufgabe, die uns noch bevorsteht. Und nebenbei besteht in öffentlichen Räumen - ein Vermummungsverbot. Im Verbogenen wird weiterhin im Islam für die Unterdrückung der gekämpft. Frau Ahadi hat recht, wenn sie darauf hinweis, dass das Tragen des Kopftuch bei Muslimen - ein Zeichen der Unterdrückung ist. Es langweilt einfach nur zu hören, das es aus religösen Gründen getragen wird. Hier in Deutschland ist der Glaube Privatsache. Und da gehört er auch hin! Ob ich am Freitag in die Moschee gehe oder am Samstag in die Synagoge oder eben am Sonntag in die Kirche gehe, bleibt jedem selbst überlassen - zumindest in Deutschland! In Somalia (Darfour) findet unbehelligt von der Öffentlichkeit ein Völkermord statt. Die Islamisten, die dort ihr Unwesen treiben, überfallen Dörfer, bringen Männer um und die Frauen werden vergewaltigt und müssen danach Kopftuch tragen. KHJ aus Köln
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